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"Ich habe mich verpflichtet, für den Besten zu fahren. "
(Lance Armstrong zu seinem Start bei der Tour de France 2009)
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19.04.2006 - Nienburg (dpa) - Eine Radlänge hat Danilo Hondo nach einem Jahr Zwangspause zu einem siegreichen Comeback bei der Niedersachsen-Rundfahrt gefehlt.
Im Trikot seines neuen Rennstalls Lamonta musste sich der 32 Jahre alte Cottbuser auf der ersten Etappe von Winsen/Luhe nach Nienburg nur dem Italiener Alessandro Petacchi geschlagen geben. Der Top-Favorit aus dem Milram-Team setzte sich nach 171,9 Kilometern im Massenspurt vor Hondo und dem Australier Graeme Brown durch und schlüpfte damit ins Gelbe Trikot.
Für den früheren Gerolsteiner-Profi Hondo war es das erste Rennen, nachdem bei ihm im März 2005 während der Murcia-Rundfahrt das Aufputschmittel Carphedon gefunden worden war. Ein Schweizer Gericht hatte seine zweijährige Doping-Sperre mit einer Einstweiligen Verfügung vorzeitig aufgehoben. Der Weltverband UCI erteilte per Fax die Starterlaubnis für Hondo, der noch beim Traditionsrennen «Rund um Köln» zuschauen musste. In den vergangenen zwölf Monaten hatte er unter anderem mit Jan Ullrich in Südafrika trainiert.
«Die letzten Tage waren sehr nervenaufreibend für mich. Ich hoffe, dass ich bald zu meiner alten Form zurückfinde. Zunächst muss ich von meiner Erfahrung zehren», kommentierte Hondo seine Rückkehr in den Rennzirkus. Auf dem Flachstück hatte er keine Probleme, das Tempo der 109 Fahrer aus 14 Teams bei der in Oddset-Rundfahrt umbenannten Tour durch Niedersachsen mitzuhalten. Auf der Zielgeraden spurtete Petacchi dem vierfachen Etappensieger von 2004 aber deutlich davon.
Auch der deutsche Meister Gerald Ciolek aus dem Team Wiesenhof- Akud hatte nach 4:16:39 Stunden im Endspurt keine Chance gegen den Italiener. Mit Platz vier unterstrich Ciolek aber seine Klasse. Ein Quartett mit den vier deutschen Fahrern Wolfram Wiese, Christoph von Kleinsorgen, Tony Martin und Hendrik Werner bestimmte mehr als 60 Kilometer das Renngeschehen. 25 Kilometer vor dem Ziel schluckte das Hauptfeld von Kleinsorgen aus dem Lamonta-Team als letzten Ausreißer und die Sprinter konnten sich in Stellung bringen.
Auftaktsieger Petacchi hat auf der nächsten Etappe gute Chancen, sein Gelbes Trikot zu verteidigen. Das zweite Teilstück von Nienburg nach Bückeburg über 174,1 km weist ebenfalls keine ganz großen Steigungen auf. Die 30. Oddset-Rundfahrt endet am 23. April nach fast 900 Kilometern in Göttingen.
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