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"Ich habe mich verpflichtet, für den Besten zu fahren. "
(Lance Armstrong zu seinem Start bei der Tour de France 2009)
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02.05.2006 - (sid) - Die Friedensfahrt wird am 13. Mai nach einem Jahr Zwangspause wieder ganz normal starten. Der neu eingesetzte Tour-Direktor Herbert Notter aus der Schweiz bezifferte den Etat für die 58. Auflage vom 13. bis 20. Mai auf etwa eine Million Euro. Damit ist das Rennen finanziell abgesichert. 18 Teams fahren über acht Etappen vom Premieren-Startort Linz in Österreich über Altenberg, Meerane und Thale nach Hannover. Im Vorjahr war die Friedensfahrt wegen Streitereien zwischen den Organisatoren und Finanzproblemen erstmals seit 1948 ausgefallen.
"Wir haben mit dem Hauptsponsor Skoda, drei weiteren großen Geldgebern sowie den Etappenstädten ausgezeichnete Partner gefunden. Unser Etat stimmt, wir kommen gut über die Runden", erklärte Notter bei einer Pressekonferenz in Meerane. Weil hart kalkuliert werden musste, verzichten die deutschen Helfer auf Honorare. Der deutsche Tourdirektor Thomas Barth, selbst zehn Mal bei der traditionellen Rundfahrt am Start, betonte: "Die Friedensfahrt ist zwar eine Profitour, aber trotzdem eine Fahrt der Herzen geblieben."
Der Zielort Hannover will mit dem Rennen die Einstimmung seiner Einwohner auf die Fußball-WM einleiten. "Die Friedensfahrt wird ein erster großer Test für das WM-Fest", sagte Klaus Timaeus, Chef des dortigen Oberbürgermeister-Büros.
Zu den 128 Startern bei der Friedensfahrt gehören prominente Namen wie der Cottbuser Sprinter Danilo Hondo, der Australier Baden Cooke, Gewinner des Grünen Trikots der Tour de France, der Vuelta-Etappensieger Filippo Simeoni (Italien) oder Klassiker-Spezialist Bo Hamburger (Dänemark). Die deutschen Topteams T-Mobile und Gerolsteiner fehlen. Milram ist am Start, allerdings ohne Erik Zabel.
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