Fall Ullrich auch in Salzburg ein Thema

Auf der Suche nach den beglaubigten Dokumenten

21.09.2006  |  Salzburg (dpa/Ra) - Die Affäre Ullrich wirft ihre Schatten auch auf die WM in Salzburg. Lorenz Schläfli, der Geschäftsführer des Schweizer Radsport-Verbandes Swiss Cycling, ist in der Mozartstadt auf der Suche nach den beglaubigten Dokumenten, auf deren Grundlage entschieden werden soll, ob ein Dopingverfahren gegen den ehemaligen T-Mobile-Kapitän eröffnet werden kann. «Ich treffe mich mit UCI-Vertretern, um zu klären, wo die Unterlagen aus der spanischen Doping-Affäre bleiben", sagte Schläfli.

Bisher liegen seinem Verband nur die Dossiers der spanischen Guardia Civil mit den bekannten, gegen Ullrich sprechenden Indizien vor. Eine Beglaubigung des Dachverbandes UCI fehlt laut Schläfli seit Wochen, obwohl Verbands-Sprecher Enrico Carpani zum WM-Start versicherte: «Unsere Rechtsabteilung hat alle Unterlagen an die betreffenden Landesverbände, die zunächst über mögliche Sanktionen zu entscheiden haben, abgeschickt.» Ungeachtet der Rechtslage kursieren in Salzburg Gerüchte, dass der von T-Mobile gekündigte Ullrich bereits von den Rennställen Discovery Channel, Milram und Astana gelockt werde.

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