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(Rückkehrer Patrik Sinkewitz zu seiner Dopingvergangenheit)
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22.10.2006 - Hamburg (dpa) - Der Hamburger Teammanager Werner von Hacht hat seine Konsequenzen aus den Dopingvorwürfen gezogen und das Stevens Racing Team vom Wettkampfsport zurückgezogen.
Der Manager gab bekannt, die Radcross-Mannschaft, in der der ehemalige Teamarzt Til Steinmeier im Zentrum der Kritik steht, nicht mehr zu melden. «Den Antrag für eine Lizenz für ein Kontinental Profi Team 2007 ziehen wir zurück, das Stevens Racing Team 2006 wird kurzfristig aufgelöst», erklärte von Hacht.
Nachdem Stevens-Fahrer Johannes Sickmüller im Verdacht steht, von Steinmeier mit Dopingprodukten versorgt worden zu sein, war von Hacht in den letzten Tagen selbst unter Druck geraten. Er soll mit dafür gesorgt haben, dass bei den deutschen Cross-Meisterschaften im Januar in Hamburg der Arzt für die Dopingkontrolle ausgetauscht wurde. Nachweislich nahm am 8. Januar ausgerechnet der Teamarzt Sickmüllers die Kontrolle vor, obwohl der Regionalverband der Hansestadt einen anderen Arzt beauftragt hatte. Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) geht davon aus, dass dann die Dopingprobe des deutschen Meisters Sickmüller manipuliert wurde.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt gegen Steinmeier. Mitte vergangener Woche hatte die Staatsanwaltschaft die Praxisräume und Privatwohnung durchsucht und Unterlagen sichergestellt. Die Auswertung des Materials dürfte noch Monate in Anspruch nehmen.
Von Hacht weist alle Vorwürfe gegen seine Person zurück: «Hiermit erkläre ich, dass ich mit der angeblichen Manipulation der Dopingprobe und mit Doping an sich nichts zu tun habe.» Die Auflösung des Teams sei die Konsequenz «auf Grund der vorliegenden Verdachtsmomente seitens der NADA gegen Teammitglieder und ehemalige Teammitglieder». Die Nationale Anti-Doping-Agentur hatte die Informationen mit dem BDR ausgetauscht und an die Hamburger Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
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