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01.01.2001 -
Berlin/Minnesota (dpa) - Der unter der Regie des dreifachen Tour-de-France-Siegers Greg LeMond (USA) entstandende Profi-Rennstall «Mercury» will in der kommenden Saison hoch hinaus. «Die Flandern- Rundfahrt oder Paris-Roubaix zu gewinnen, wäre gut. Auch ein Platz unter den ersten fünf bei der Tour ist drin», sagte der 39-jährige LeMond, der im vom Auto-Hersteller Ford mitgesponserten Team die Funktion eines «Beraters» ausfüllt.
«Ich bin kein sportlicher Leiter und will nicht wieder ständig aus dem Koffer leben. Ich werde nicht bei allen Rennen in Europa dabei sein», sagte Doppel-Weltmeister LeMond, der seine Karriere vor sechs Jahren beendet hatte und 1986 erster amerikanischer Toursieger war.
«Mercury» verfügt über ein Jahres-Budget von umgerechnet über zehn Millionen Mark und kommt damit etwa mit der Hälfte des Teams Telekom aus. Mannschafts-Kapitän ist der erfahrene Belgier Peter van Petegem, 1999 Gewinner der Flandern-Rundfahrt. Teamchef John Wordin bestreitet mit seiner Mannschaft das erste Renenn der Saison im Februar bei der Malaysia-Rundfahrt.
In Zeiten der «Doping- und Korruptions-Probleme im Radsport» sei es für LeMond am wichtigsten, «eine saubere und starke Mannschaft» zu dirigieren.