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21.12.2006 - (sid) - Floyd Landis wandelt auf ungewöhnlichen Wegen: Der des Dopings überführte Tour-Sieger will für die Begleichung seiner Anwaltskosten einen Spenden-Fonds einrichten. Der US-Profi erhofft sich Einnahmen in Höhe von zwei Millionen Dollar. Mit dem Betrag will er Anwälte und Experten bezahlen, die seine Unschuld beweisen sollen.
"Wir errichten nun eine Infrakstruktur. Dem Fond wird ein angemessenes Direktorium vorstehen", sagte Landis-Sprecher Michael Henson dem Internet-Anbieter Cyclingnews. Henson will mit dem einstigen Phonak-Kapitän notfalls durch alle juristischen Instanzen gehen. Zunächst steht eine Entscheidung vor dem US-Sportgerichtshof an, einen Termin dafür gibt es laut Henson aber noch nicht.
Nach Informationen der Los Angeles Times hat Landis noch ein weiteres Objekt im Visier: die Gründung einer "Sportler-Fairness Organisation", die "fälschlich des Dopings beschuldigte Athleten unterstützen soll".