Zitat der Woche:
"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
(Erik Zabel nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
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23.12.2006 - (Ra) - Wir drücken den Fahrern während der Rennen die Daumen, zittern mit, wenn sie abgehängt werden, leiden mit ihnen, wenn sie stürzen oder verlieren. Doch was wissen wir über den Menschen im Sattel? In einer neuen Reihe von Radsport aktiv geben die Profis einige Geheimnisse preis. Heute: Sebastian Lang (27, Gerolsteiner).
Wie und wo verbringen Sie den Winter?
In meiner thüringischen Heimat, da ja in den letzten Jahren der Dezember immer sehr mild war. Anfang Januar steht dann Höhentraining auf dem Programm und danach das Teamtrainingslager auf Mallorca.
Welchen Schulabschluss haben sie?
Abitur.
Welchen Beruf hätten Sie gewählt, wenn Sie kein Radprofi geworden wären?
Ich hätte Grafik und Design studiert....
Was machen Sie, wenn Sie nicht im Sattel sitzen?
An meiner Internetseite arbeiten, PC (Grafik, Design und Entwicklung...)
Welches ist Ihr Lieblingsrennen?
Tour de France, die letzte Etappe.
Haben Sie besondere Rituale vor dem Start?
Ja, ich denke immer an meine Freundin und küsse meinen Ringfinger.
Was darf bei keinem Rennen fehlen?
Vor allem nur Wasser in den Trinkflaschen, ich hasse Mineralgetränke.
Wie verkraften Sie die Trennung von Ihrer Frau/Lebensgefährtin/Freundin während der Einsätze?
Das funktioniert sehr gut. Sie ist selbst Sportlerin und wir haben uns sehr zeitig kennen gelernt. So sind wir beide damit zusammengewachsen und haben das über Jahre gelernt.
Wie halten Sie während der Saison Kontakt zu Ihrer Frau/Lebensgefährtin/Freundin?
Email, Telefon, aber auch mal ein klassischer Brief oder eine Karte...
Was war Ihr peinlichstes Erlebnis als Radprofi?
Das müssen zu viele sein, da mir keines spontan einfällt.
Was war Ihr schönster Erfolg?
Der Sieg der Dänemark-Rundfahrt und der Sieg beim Paarzeitfahren in Karlsruhe mit Michael Rich, der mir immer noch ein Vorbild ist.
Welches war Ihr schlimmstes Erlebnis?
Der Sturz bei der Deutschland Tour 2005.
Was machen Sie nach der Karriere?
Hoffentlich etwas Sinnvolles und für die Menschheit produktives.
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