Maßnahmenkatalog vorgestellt

UCI will umfassend gegen Doping vorgehen

09.03.2007  |  Paris (dpa/Ra) - Der Internationale Radsportverband UCI will die Glaubwürdigkeit seiner Sportart wieder herstellen und hat in Paris sein ehrgeiziges Anti-Dopingprogramm vorgestellt.

Das Motto «100 Prozent gegen Doping» umfasst ein Maßnahmenpaket mit verstärkten, unangekündigten Urin- und Blut-Kontrollen, mit der Einführung von Blut- und Steroidprofilen von Profis und mit der Entwicklung neuer Tests. Die UCI, die im Streit um die ProTour-Zulassungen vor den großen Veranstaltern einknickte, will damit Stärke als Reaktion auf die Doping-Krisen des Jahres 2006 demonstrieren.

UCI-Präsident Pat McQuaid lobte das Programm als «das umfassendste im gesamten Sport» und bekam schon höchstes Lob, bevor Details seines Anti-Doping-Katalogs bekannt waren. IOC-Präsident Jacques Rogge befürwortete den «exzellenten Anti-Doping-Plan» und drückte seine Hoffnung aus, dass der Verband das Doping-Problem «endlich» kontrollieren könne, «wenn auf diesem Weg konsequent weiter verfahren wird». Auch Crédit Agricole-Manager Roger Legeay ist mit der neuen Richtung zufrieden: «Das ist ganz im Sinn aller Teams», sagte der Franzose.

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