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28.03.2007 - (Ra) - Nach seinem starken Jahr 2006 mit dem Gewinn der ProTour-Gesamtwertung als Krönung hofft Alejandro Valverde auch auf eine gute Vorstellung bei der diesjährigen Tour de France. Zwei Mal startete der 26-jährige Spanier bisher in Frankreich und beide Male Mal kam er nicht bis Paris. Bei der Premiere im Jahr 2005 sorgte Valverde zwar gleich für Furore, als er die erste Bergetappe vor Lance Armstrong gewann. Kurz darauf musste er aber mit Knieproblemen aussteigen. Im vergangenen Jahr war schon nach der dritten Etappe Schluss, als sich der Caisse d’Epargne-Kapitän bei einem Sturz das Schlüsselbein brach.
„Es war einfach Pech“, sagte Valverde im Gespräch mit dem Internetportal cyclingnews. „Ich hoffe diesmal auf mehr Glück und dass ich die Tour zumindest beenden kann.“ Die große spanische Hoffnung soll nach dem Willen der Teamleitung zusammen mit Oscar Pereiro, dem Tourzweiten des Vorjahres, eine Doppelspitze bilden.
Auch wenn in der Vergangenheit verschiedene Teams mit dieser Strategie nicht unbedingt gute Erfahrungen gemacht haben, betrachtet der ProTour-Sieger die geteilte Kapitänsrolle als großes Plus. Valverde: „Oscar und ich können uns die Verantwortung teilen. Wir stehen weniger unter Druck, also ist es besser für uns beide. Unsere Konkurrenten müssen auf zwei Mann aufpassen, weshalb es ihnen schwerer fallen wird uns zu kontrollieren.“
Valverdes Rennkalender sieht für das Frühjahr Starts beim Criterium International, bei der Baskenland-Rundfahrt und bei den Ardennenklassikern vor (Amstel Gold, Flèche Wallonne and Lüttich-Bastogne-Lüttich). Zur unmittelbaren Tour-Vorbereitung will das Multitalent die Katalonien-Rundfahrt und die Dauphiné Libéré nutzen.
Bereits jetzt ist seine Form so gut, dass er den Herausforderungen in diesem Jahr zuversichtlich entgegenblickt. Und, mindestens genau so wichtig: Mit knapp 27 Jahren kommt der spanische Star ins beste Rennfahreralter, besonders im Hinblick auf die Herausforderungen bei den großen Rundfahrten: „Ich glaube, mit 26 oder 27 ist dein Körper stärker und kann auch dreiwöchige Rennen mit 100 Prozent bewältigen“, sagte Valverde.
Als die großen Tour-Favoriten sieht der Spanier Alexander Winokurow, Ivan Basso und Andreas Klöden. Sich selber zählt er noch nicht dazu, Erfahrungen sammeln lautet das Motto für 2007. „Natürlich ist es wichtig im Gesamtklassement eine gute Rolle zu spielen. Wenn ich unter den besten Fünf landen sollte, dann wäre das ein gutes Ergebnis. Im nächsten Jahr werde ich dann 100 Prozent auf Sieg fahren.“
Quelle: cyclingnews.com
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