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"Das wird eine Mannschaft, an der mein Herz hängen wird."
(Gerry Van Gerwen zum neuen Milram-Team)
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23.07.2007 - (Ra) - Alexander Winokurow will auf der letzten Pyrenäen-Etappe Andreas Klöden im Kampf um eine Podiumsplatzierung helfen, Kim Kirchen schaut weiter auf die Gesamtwertung und Michael Rasmussen vergleicht sich mit Lance Armstrong. Stimmen zur 15. Etappe:
Alexander Winokurow (Astana, Etappensieger): "Ich kannte den Peyresourde gut und habe alles gegeben, damit es zum Sieg reicht. Gestern habe ich nach dem Sturz viel Kraft gelassen. Schade, dass ich nicht mehr um 'Gelb' kämpfen kann. Aber ich habe nichts zu bedauern. So ist unser Sport.Ich hoffe, dass es Klöden noch auf das Podium schafft. Auf der letzten Pyrenäen-Etappe werde ich ihm helfen.
Kim Kirchen (T-Mobile, Etappenzweiter): Ich bin super-zufrieden mit dem Tag. Ich habe mich sehr gut gefühlt. Und unsere Taktik, mit den ersten Gruppen mitzugehen, ist voll aufgegangen. Es war natürlich schade, dass 'Vino' noch vorbei gezogen ist. Aber es ist keine Schande, gegen ihn zu verlieren. Ich blicke weiterhin auf die Gesamtwertung. Am Mittwoch werde ich noch einmal alles geben.
Michael Rasmussen (Rabobank, Gelbes Trikot): Das war hart. Viel hat nicht gefehlt und ich hätte reißen lassen müssen. Contador kann am Berg enorm das Tempo verschärfen. Wenn ich nun auch am Mittwoch am Aubisque an Contador bleiben kann, werde ich mich am Samstag beim Zeitfahren halten. Ich bin nicht bereit, jetzt aufzugeben. Dieser Druck ist etwas völlig Normales, wenn man im Gelben Trikot ist. Das gleiche musste seinerzeit auch Lance Armstrong aushalten.
Christian Knees (Milram, Ausreißer): Ich bin über den ersten Berg gleich gut mit drüber gekommen und war dann in der Spitzengruppe. Aber es war echt schwer heute. Ich habe dann versucht, mich so lange wie möglich vorne zu halten. Als die Gruppe im Finale von hinten kam, konnte ich noch ein bisschen mitfahren, aber dann hat man schon gemerkt, dass die Bergfahrer ein anderes Kraft-Gewichtsverhältnis haben. Schade, wenn sie uns erst weiter oben oder auf dem Pass eingeholt hätten, wäre ich auch mit der Gruppe ins Ziel gekommen. Ich bin sehr zufrieden mit mir.
Bernhard Kohl (Gerolsteiner, Ausreißer): Ich bin überglücklich, heute diese Leistung gezeigt zu haben. Siebter aus so einer Gruppe, klasse. Es war ein harter, aber guter Tag.
Grischa Niermann (Rabobank): Wir wussten, dass wir bis zum vorletzten Berg fahren müssen und unsere Arbeit dann getan ist. Ich hatte mich aber so darauf fokussiert, dass mein Rennen nach 140 Km vorbei ist, so dass meine Beine danach auch wirklich nicht mehr wollten. Der Kopf war sozusagen schon im Ziel, aber leider waren es noch 50 Kilometer. Irgendwie habe ich aber auch die noch geschafft und freue mich jetzt auf den morgigen Ruhetag.
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