Zitat der Woche:
"Ich habe mich verpflichtet, für den Besten zu fahren. "
(Lance Armstrong zu seinem Start bei der Tour de France 2009)
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26.07.2007 - Gourette (dpa) - Immer wieder ist die Tour de France von Doping- Skandalen erschüttert worden. Die spektakulärsten Affären der vergangenen Jahrzehnteim Überblick:
1967: Auf der 13. Etappe bricht der Brite Tom Simpson beim Aufstieg auf den Mont Ventoux zusammen. Wenige Minuten später ist er tot. Vor und während der Etappe hatte der Weltmeister von 1965 ein Giftcocktail aus Alkohol und Amphetamine eingenommen.
1978: Nach der 16. Etappe wird der Träger des Gelben Trikots, Michel Pollentier, vor der Doping-Kontrolle beim Manipulieren seines Urins entdeckt. Er wird sofort vom Rennen ausgeschlossen.
1988: Nach der 17. Etappe wird der Spanier Pedro Delgado, der zu diesem Zeitpunkt im Gelben Trikot fährt, des Dopings überführt. Er hatte ein Diuretikum genommen, um die Spuren der Manipulation zu verwischen. Weil das Medikament noch nicht auf der Doping-Liste stand, durfte sich Delgado in Paris als Toursieger feiern lassen.
1998: Bei einer Kontrolle an der belgisch-französischen Grenze entdeckt die Polizei in einem Fahrzeug des Teams Festina große Mengen von Doping-Substanzen. Die Mannschaft wird vom Rennen ausgeschlossen.
1999: Lance Armstrong wird positiv auf ein Präparat aus Glukose und Kortikoide getestet. Der Amerikaner legt ein Arztrezept für eine Salbe vor, die die beanstandeten Substanzen enthält und die die Gesäßschmerzen beim Fahren lindern soll. In diesem Jahr trägt Armstrong den ersten seiner sieben Tour-Siege nach Hause. Nach dem letzten Tour-Sieg des Texaners 2005 wird dank neuer Analysemöglichkeiten in einer eingefrorenen Probe aus dem Jahr 1999 die Blutdoping-Substanz EPO entdeckt.
2002: Am Ende der 6. Etappe weist eine Kontrolle beim Spanier Igor González de Galdeano erhöhte Werte der Substanz Salbutamol aus. Die französische Antidoping-Behörde spricht sich für ein positives Ergebnis aus, doch der Weltverband UCI erlaubt Galdeanos Weiterfahrt auf der Tour.
2006: Zwei Tage vor dem Start werden neun Fahrer, darunter die Top-Favoriten Jan Ullrich und Ivan Basso, von der Tour ausgeschlossen. Sie sollen vom spanischen Arzt Eufemiano Fuentes mit "angereicherten" Eigenblut versorgt worden sein.
Vier Tage nach Ende der Tour 2006 wird Sieger Floyd Landis positiv auf Testosteron getestet. Sein Name wird von der Liste der Tour- Sieger gestrichen. Das offizielle Urteil steht noch aus
2007: Patrik Sinkewitz vom Team T-Mobile wird wegen Dopings von seiner Mannschaft suspendiert. Sinkewitz war im Juni bei einer unangemeldeten Trainingskontrolle ein erhöhter Testosteronwert festgestellt worden. Der Kapitän des Astana-Teams, Alexander Winokurow, wird des Blutdopings überführt. Er verlässt zusammen mit seiner Mannschaft die Tour. Tour-Spitzenreiter Michael Rasmussen aus Dänemark wird wegen Doping-Verdachts von seinem Team Rabobank aus dem Rennen genommen und kurz darauf entlassen. Rasmussen hatte sich mehreren Trainingskontrollen entzogen und sein Team über seinen Aufenthaltsort belogen. Auch die Mannschaft Cofidis steigt aus, nachdem der Italiener Cristian Moreni positiv auf Testosteron getestet wird.
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