Profi-Radsport

Nach dem Landis-Urteil

McQuaid erklärt Pereiro zum Toursieger 2006

21.09.2007 - Boston (dpa/Ra) - Nach dem Urteil gegen den Amerikaner Floyd Landis hat der Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI, Pat McQuaid, den Spanier Oscar Pereiro (Caisse d'Epargne) zum Sieger der Tour de France 2006 ausgerufen.

«Gemäß unserer Statuten werden wir ihn aus der Siegerliste streichen und Oscar Pereiro als Gewinner führen», kündigte der Ire an. Landis habe zwar noch die Chance, vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne das Urteil anzufechten, «aber egal, ob er das macht oder nicht, wir werden ihm den Titel aberkennen».

Landis wurde vom amerikanischen Schiedsgericht American Arbitration Association (AAA) wegen Testosteron-Dopings bis zum 30. Januar 2009 für zwei Jahre gesperrt. Nach seinem Sieg auf der 17. Tour-Etappe im Juli 2006 war der Amerikaner positiv getestet worden. Bei Landis` Tour-Sieg wurde Pereiro Zweiter, Andreas Klöden (damals T-Mobile) Dritter. Nach dem Urteil würden beide nun jeweils einen Platz nach vorn rücken.