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"Man muss sich für Erfolg im Radsport nicht schämen."
(Deutschland Tour-Gewinner Linus Gerdemann)
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28.09.2007 - Hamburg (dpa) - Der dänische Radprofi Michael Rasmussen soll bei der diesjährigen Tour de France mit dem neuen EPO-Mittel «Dynepo» erwischt worden sein.
Bevor der 33-Jährige wegen Dopingverdachts von seinem Team Rabobank als Spitzenreiter aus der Tour beordert wurde, wurden bei ihm laut der französischen Sport-Tageszeitung «L`Équipe» gleich in mehreren Urinproben das verbotene Mittel nachgewiesen. Die Proben wurden nach Angaben der Zeitung vom berühmten Doping-Labor in Châtenay-Malabry analysiert, das den Radsport-Weltverband UCI auch von den auffälligen Befunden unterrichtet habe. Das Labor bei Paris hatte auch Floyd Landis überführt.
Bereits seit dem Jahr 2000 ist Châtenay-Malabry auf EPO-Nachweis spezialisiert. Die Nachweismethode für «Dynepo» ist jedoch von der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA noch nicht autorisiert und somit auch juristisch nicht verwertbar. «In Châtenay-Malabry wurden seit einem Jahr etwa zehn Fälle von Dynepo-Doping entdeckt», sagte Pierre Bodry, der Präsident der französischen Anti-Doping-Agentur AFLD, aber die WADA-Kriterien seien für die Neuheit des Pharmamarktes noch nicht gerüstet.
Rasmussen hat Doping bisher stets bestritten. Der zweimalige Bergkönig der Tour wurde von der Frankreich-Rundfahrt im Julki im Gelben Trikot ausgeschlossen, nachdem er über seine Aufenthaltsorte im Vorfeld gelogen hatte und so allein 2007 vier Mal nicht zu Doping-Tests angetroffen wurde.
Die UCI zählt «Dynepo» zur «nächsten Generation des Dopings», weil die Muskeln noch effektiver mit Sauerstoff versorgt werden als durch alle anderen EPO-Mittel. Bereits bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City soll das Präparat erstmals verwendet worden sein. «Dynepo» ist ein Human-Erythropoetin-Produkt, das in der Gen- Aktivierungstechnologie entwickelt wurde und in der Europäischen Union zur Behandlung von Anämien in Verbindung mit Nierenerkrankungen zugelassen ist.
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