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"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
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07.12.2007 - (Ra) – Nachdem er vom kasachischen Verband zu einer einjährigen Dopingsperre verurteilt worden ist, hat Alexander Winokurow seinen Rücktritt erklärt. Das berichtet die französische Sportzeitung „L’Equipe“. Winokurows Anwalt Maurice Suh hatte am Donnerstag unmittelbar nach Verkündung des Strafmaßes noch eine Erklärung abgegeben, in der es hieß, dass sein Mandant nach Ablauf seiner Sperre in den Radsport zurückkehren werde.
Dagegen hatte Winokurow selber bereits angedeutet, eher zurücktreten als ein Comeback anstreben zu wollen. Der ehemalige Astana-Kapitän war während der Tour de France 2007 positiv auf Blutdoping getestet worden.
Der kasachische Verband hatte Winokurow zur allgemeinen Überraschung am Donnerstag nur für ein Jahr gesperrt, so dass der 34-Jährige rechtzeitig zu den Olympischen Spielen in Peking wieder startberechtigt gewesen wäre. Diese Entscheidung war vom Weltradsportverband UCI scharf kritisiert worden. „Wir sind sehr geschockt und überrascht“, sagte UCI-Sprecher Enrico Carpani der französischen Nachrichtenagtentur AFP. Man frage sich, wie der kasachische Verband zu einer solchen Entscheidung käme. In vergleichbaren Blutdoping-Fällen wie denen von Santiago Perez und Tyler Hamilton wären jeweils die dafür vorgesehenen Zweijahresstrafen ausgesprochen worden. Zugleich kündigte die UCI an, gegebenenfalls die Entscheidung des kasachischen Verbandes vor dem Internationalen Sportgerichtshof anzufechten. Daraufhin kündigte Winokurow seinen Rücktritt an. Für seine „Ehre werde er aber weiter kämpfen“, so die „L’Equipe“.
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