Profi-Radsport

Vor dem Internationalen Sportgerichtshof

Di Luca klagt gegen Sperre und ProTour-Ausschluss

14.12.2007 - (dpa/sid) - Danilo di Luca hat die angekündigte Klage vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne wahr gemacht. Der wegen Verbindungen zur Dopingszene für drei Monate gesperrte Italiener strengt wie angekündigt ein Berufungsverfahren an. Dies berichtet die italienische Nachrichtenagentur ANSA.

Der Radsport-Weltverband UCI hatte den Giro-Sieger aus der ProTour-Wertung genommen, nachdem das Nationale Olympische Komitee Italiens (CONI) ihn wegen seiner Kontakte zum verurteilten Doping- Arzt Carlo Santuccione mit der Sperre belegt hatte. Ein konkretes Dopingvergehen konnte dem 31-jährigen Liquigas-Kapitän, der in der nächsten Saison für das LPR-Team fahren wird, aber nicht nachgewiesen werden.

Schon Mitte Oktober hatte die UCI gelassen auf die von di Luca angekündigte Klage vor dem CAS gegen seinen Ausschluss aus der ProTour-Wertung und seine dreimonatige Suspendierung reagiert. «Wir fürchten die Klage nicht. Wir haben die Regeln angewendet und dabei nicht darüber nachgedacht, was daraus geschehen könnte», hatte UCI-Sprecher Enrico Carpani gesagt.

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