Kein neues Verfahren in Spanien

Fall Mayo: Entscheidung vor dem Sportgerichtshof

08.01.2008  |  (Ra/sid) – Der spanische Radsport-Verband RFEC wird kein erneutes Dopingverfahren gegen Iban Mayo einleiten. Wie der RFEC am Montag mitteilte, habe man einen entsprechenden offiziellen Antrag des Weltradsportverbands UCI abgelehnt. Mayo war bei der Tour de France 2007 positiv auf EPO getestet worden. Die B-Probe, vorgenommen von einem Dopinglabor im belgischen Gent, hatte nach Auskunft der UCI kein „eindeutiges Ergebnis“ gebracht, weshalb die UCI Mitte Dezember eine zweite B-Probe im französischen Labor von Châtenay-Malabry veranlasste. Diese Gegenanalyse fiel positiv aus.

Der Spanische Verband hatte bereits nach der ersten B-Probe Mayo für unschuldig erklärt und das Verfahren im Oktober eingestellt. Die zweite B-Probe bezeichnete man als „illegal und im Gegensatz zu rechtsstaatlichen Prinzipien stehend“.

"Wir haben am 28. Dezember an die UCI geschrieben, um sie zu darüber informieren, dass der Wettbewerbsausschuss die Akte Mayo nicht wieder öffnen kann", erklärte der RFEC-Generalsekretär Eugenio Bermudez. "Niemand kann zweimal für das gleiche Vergehen belangt werden.“

Die UCI hatte bereits angekündigt, den Fall Mayo vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS zu bringen, sollte der Spanische Verband das Verfahren gegen den 30-jährigen Basken nicht wieder eröffnen. "Wir haben Mayo unterstützt und wir werden auch weiterhin zu tun", sagte Bermudez.

Mayo war schon im Juni beim Giro d'Italia mit überhöhten Testosteron-Werten aufgefallen, von der UCI jedoch mit dem Hinweis auf einen angeblich natürlich erhöhten Testosteron-Wert entlastet worden.

Quelle: cyclingnews.com

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