Zitat der Woche:
"Wir werden noch weiter um den Fortbestand des Teams kämpfen."
(Hans-Michael Holzcer, der noch keinen neuen Sponsor für sein Team gefunden hat)
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26.01.2001 - Berlin (dpa) - Zwei Olympiasieger von Sydney haben nach der ersten Nacht des 90. Berliner Sechstagerennens die Führung übernommen. Der Berliner Guido Fulst, Goldmedaillen-Gewinner im Bahnvierer, und sein australischer Partner Scott McGrory, Sydney-Sieger im Zweier-Bewerb, setzten sich an die Spitze der 18 Teams.
Obwohl sie keine der großen Jagden des Donnerstagabends gewannen, reichte die Ausgeglichenheit in den einzelnen Wettbewerben, um die Spitze mit fünf Punkten Vorsprung vor den rundengleichen Rolf Aldag/Silvio Martinello (Ahlen/Italien) und den nur einen Punkt dahinter liegenden Weltmeistern Stefan Steinweg/Erik Weispfennig (München/Waghäusl) zu erobern.
Der deutsche Straßenmeister Aldag und sein erfahrener Begleiter Martinello hatten vor gut 10 000 Zuschauern die erste Jagd vor den Serien-Sechstage-Siegern der letzten Jahre, Bruno Risi/Kurt Betschart (Schweiz), gewonnen. In der zweiten Jagd gegen Mitternacht hatten sich die Italiener Marco Villa/Adriano Baffi vor dem Dänen Jimmi Madsen und Olympiasieger Jens Lehmann (Leipzig) behauptet.
Nahezu alle Teilnehmer waren direkt aus Stuttgart angereist, wo erst am Abend zuvor das vorletzte Sechsttage-Spektakel der Saison zu Ende gegangen war. «Für uns ist das praktisch ein Zwölf-Tage-Rennen, denn wir hatten keine Pause dazwischen», sagte Fulst. So kam es auch zu den ersten Ausfällen. Altmeister Etienne de Wilde (Belgien), mit 42 Jahren der Senior im Feld, musste wegen der Nachwirkungen eines Sturzes von Stuttgart neutralisiert werden. «Wir schonen ihn, am Freitag ist er wieder dabei», sagte der sportliche Leiter Otto Ziege.
Im Sprinter-Wettbewerb setzte sich der zweimalige Olympiasieger Jens Fiedler (Chemnitz) vor Sören Lausberg (Berlin) durch. Das Steher-Rennen gewann Europameister Carsten Podlesch (Berlin).
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