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"Ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen werde, dass mich die Leute jetzt Sir Chris nennen."
(Der von der Queen zum Ritter geschlagene vierfache Bahn-Olympiasieger Chris Hoy)
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20.04.2008 - (rsn/dpa) - Der Italiener Damiano Cunego hat die 43. Auflage des Amstel Gold Races gewonnen. Der Lampre-Kapitän setzte sich gleich bei seiner ersten Teilnahme nach 257 Kilometern auf dem Cauberg gegen den Luxemburger Fränk Schleck (CSC) und den Spanier Alejandro Valverde (Caisse d`Epargne) durch. Gerolsteiner-Kapitän Davide Rebellin belegte den vierten Platz vor der niederländischen Hoffnung Thomas Dekker (Rabobank).
Der 26-jährige Cunego ließ im Bergauf-Sprint einer neun Fahrer starken Spitzengruppe beim 800 Meter langen Schlussannstieg hinauf zum Cauberg den Konkurrenten keine Chance und feierte vor Zehntausenden begeisterten Zuschauern seinen dritten Saisonsieg.
Beinahe hätte das Finale des Ardennen-Auftakts in einem Eklat geendet, weil Streckenposten die ersten drei Fahrer 200 Meter vor dem Ziel parallel zur Strecke fast in eine Sackgasse geleitet hätten.
Cunegos Landsmann Rebellin, der 2004 beim Amstel Gold Race triumphiert hatte, wurde auf den letzten 400 Metern von Krämpfen geplagt und verpasste so einen Podiumsplatz. Auch Rebellins Teamkollege, der Vorjahressieger Stefan Schumacher, musste gut 12 Kilometer vor dem Ziel aufgrund von Krämpfen ebenso wie der Deutsche Meister Fabian Wegmann am Keutenberg abreißen lassen und kam mit der ersten Verfolgergruppe ins Ziel. Wegmann belegte als bester deutscher Teilnehmer den elften Platz, Schumacher wurde 15. Kim Kirchen wurde als bester High Road-Teilneher 20.
Erik Zabel war auf dem hügeligen Kurs durch die Ardennen-Ausläufer ohne Chance. Der Milram-Kapitän verlor bereits 25 km vor dem Ziel den Anschluss und spielte bei der Entscheidung keine Rolle. Mit Platz 23 konnte der Routinier aber dennoch zufrieden sein. Bisher hatten drei Deutsche in Valkenburg Siege feiern können: 1992 Olaf Ludwig, 2000 Zabel, jeweils noch auf einem moderateren Kurs, und im Vorjahr Schumacher.
Die Ardennenwoche wird am Mittwoch mit dem Fleche Wallone fortgesetzt, ehe am kommenden Sonntag Lüttich-Bastogne-Lüttich auf dem Programm steht.
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