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Platz vier ging an Marijn van den Berg (EF Education - EasyPost). Fünfter wurde Mathieu van der Poel (Alpecin - Premier Tech). Das Feld hatte das Duo fast noch gestellt, aber ganz hat es eben nicht mehr gereicht. Das lag aber auch daran, dass sich Narvaez und Meurisse kurz anschauten, ehe sie sprinteten. In der Gesamtwertung verändert sich wenig, außer dass der Tagessieger von Rang zehn auf Rang neun vorrückt. Ich sage servus für heute - vielen Dank fürs Lesen des Tickers. auf www.radsport-news.com gibt es alles weitere zum Rennen.
Narvaez gewinnt die Etappe vor Meurisse. Das Feld kam nicht mehr heran. Magnus Cort Nielsen (Uno-X Mobility) sicherte sich aus dem Feld heraus den dritten Platz.
Narvaez wird als aktivster Fahrer gewürdigt. Mit 20 Sekunden Vorsprung geht das Duo auf den Schlusskilometer. Der Ecuadorianer will die Etappe gewinnen, alles andere wäre ein Trostpreis.
NSN jetzt mit der Brechstange. Sie wollen es wirklich wissen. Knapp 30 Sekunden hat das Duo noch.
Die beiden kommen wohl durch. Der Vorsprung schrumpft kaum noch. Nur belauern dürfen sie sich nicht. Und jetzt sind die Helfer der Sprinter weg - das war es dann wohl. Bahrain Victorious übernimmt.
Fast hätte Meurisse sich am Hinterrad des Begleiters aufgehängt. Anschließend sprach Narvaez kurz mit ihm. Jetzt beginnt die Phase, in der der stärker wirkende UAE-Profi seinen sichtlich angeschlagenen Konkurrenten angreifen könnte. Aber auch im Sprint wäre er schneller. Noch immer hat das Duo 38 Sekunden gut aufs Feld.
Es fängt noch einmal an zu regnen, aber nicht so heftig wie vorhin. Und die beiden Spitzenreiter verteidigen sich auch wieder zäher. Noch immer haben sie 45 Sekunden Vorsprung, 7000 Meter vor dem Ende.
Das Feld kommt sukzessive näher. 1:10 Minuten beträgt der Abstand bei Kilometer 12 vorm Ziel.
An der ersten von zwei erneut dicht aufeinanderfolgenden Zwischensprints gewinnt Narvaez drei Sekunden. An der zweiten Wertung holt er noch zwei Sekunden. Damit hat er seinen Abstand zu Bagioli und Vacek um derer fünf reduziert. Aber Bagioli ist virtuell schon wieder an ihm vorbei. Und auch Vacek muss sich wohl keine Sorgen machen, vom Ecuadorianer verdrängt zu werden.
Das Momentum hat sich deutlich verändert. Nur noch 1:30 Minuten Vorsprung für die beiden Ausreißer. Es handelt sich bei der Etappe auch um die einzige Sprinterchance dieser Austragung.
So sah es hier noch vor einer kleinen Weile aus:
#TourdeSuisse ???????? / Grosse averse sur ce Tour de Suisse. #LesRP pic.twitter.com/dNDnbbcIET
— Renaud Breban (@RenaudB31) June 19, 2026
Jetzt ging der Vorsprung ziemlich schnell runter. Die Zwei-Minuten-Marke ist erreicht. Und die Teilnehmer an der Tour de Suisse sind wieder auf trockener Straße unterwegs. Lidl - Trek hat sich wieder aus den Spitzenpositionen verabschiedet.
Sie mühen sich wirklich im Peloton - das lässt sich schon daran ablesen, dass die Hauptgruppe lang auseinandergezogen ist. Und die Lücke zum Duo wird auch langsam kleiner. Aber geht das schnell genug? Noch immer liegen 2:35 Minuten zwischen dem Feld und den Ausreißern.
Lidl - Trek macht ebenfalls mit bei der Nachführarbeit. Allerdings gibt es dort keinen aussichtsreichen mann in einem Massensprint. Es geht dem Team wohl eher darum, die guten Gesamtplatzierungen von Mathias Vacek (4.) und Andrea Bagioli (3.) zu halten. Sie haben 4:16 respektive 3:07 Minuten Rückstand zum Gelben Trikot. Narvaez liegt mit 5:12 Minuten auf Rang zehn und ist bei dem aktuellen Abstand viertuell an beiden vorbeigezogen.
Doch die Lücke will nicht so richtig kleiner werden. Noch immer hat das Duo 2:55 Minuten Vorsprung. Der Regen hat erneut nachgelassen. Hoffentlich bleibt es dabei - die Straßen sind aber noch weiterhin nass.
EF wiederum hat mit Luke Lamperti einen schnellen Mann dabei, der in diesem Jahr bereits eine Etappe bei Paris - Nizza gewann. NSN könnte für Pier-André Côté fahren. Allerdings hat sich diese Equipe auch wieder aus der Arbeit verabschiedet. Jayco - AlUla ist dafür eingestiegen. Das Team hat Michael Matthews dabei.
Movistar setzt heute sicherlich auf Orluis Aular und beteiligt sich deshalb an der Arbeit. Der Regen hat übrigens nun doch wieder stärker eingesetzt. Das sieht fast nach Weltuntergang aus - und es stürmt von der Seite.
Nils Politt (UAE - Emirates - XRG) hat Probleme am Ende des Pelotons. Der Hürther lässt eine Lücke aufgehen. Vorn macht Visma den Großteil der Tempoarbeit. Dieses Team hat mit Matthew Brennan den Topfavoriten auf den Tagessieg in ihren Reihen. Noch immer haben Narvaez und Meurisse 3:10 Minuten Vorsprung.
Mas war kurzzeitig abgehängt. Drei Helfer haben gewartet und ihn zurück an den Schluss der Hauptgruppe begleitet. Dort kehrt wieder etwas Ruhe ein. Der Regen ist auch nicht mehr so stark.
Tim Wellens (UAE - Emirates - XRG) hat Pogacar in die vorderen Positionen gebracht. Auch weitere UAE-Profis sind beim Mann in Gelb, der sich hier nicht hat überraschen lassen.
Es hat angefangen zu regnen. Und das in der Tat ziemlich heftig. Und der Vorsprung des Duos schrumpft jetzt recht schnell. Es sind nur noch 3:15 Minuten übrig vom Vorsprung.
48 Kilometer vor dem Ziel ist das Oktett gestellt. Movistar, Visma - Lease a Bike, EF Education - EasyPost und NSN erhöhen die Schlagzahl, nicht nur um die noch immer um 3:40 Minuten enteilten Spitzenreiter einzuholen. Es gibt offenbar Seitenwind.
Die Acht-Mann-Gruppe wird in Kürze eingeholt. Der Abstand zum Pulk beträgt nur noch 20 Sekunden. 3:30 sind es zwischen Spitze und Feld. Außerdem wird es in Kürze wohl ziemlich heftig regnen. Am Horizont zeichnet sich das ab - es könnte sogar Gewitter geben.
Meurisse ist die Kette abgesprungen. Deshalb verlor er kurzzeitig den Kontakt zu seinem Begleiter. Doch Narvaez wartete auf ihn - zu zweit sind die Chancen besser, hier durchzukommen.
Narvaez und Meurisse wären eben fast falsch abgebogen. Erst im letzten Moment winkte der Streckenposten die beiden Fahrer nach links in die richtige Richtung.
Dieser Trend verstetigt sich: 3:10 Minuten Abstand jetzt für die acht Verfolger. Das Feld ist auf 3:50 Minuten herangekommen. Die Teams NSN, EF, Visma, Movistar und Jayco machen das Tempo.
Die aktuellen Abstände: 2:45 Minuten zwischen Spitze und Verfolgern, 4:05 Minuten zwischen Spitze und Peloton. Letztgenanntes kommt als etwas näher nach vorn.
Und die nächste Aufgabe bei der Tour de Suisse: Gil Gelders (Soudal - Quick Step) hat aufgegeben. Meurisse hat sich übrigens auf Rang drei der Bergwertung vorgeschoben. Er hat 13 Zähler, Narvaez liegt mit 12 Punkten direkt hinter ihm. Aber durch seinen Sieg beim ersten Kletterpreis hat Vervaeke mit 18 Punkten die Führung von Pogacar übernommen.
Und auch in Slowenien läuft es deutlich besser für Red Bull - Bora - hansgrohe. Da hat Laurence Pithie bereits seinen zweiten Tagesabschnitt gewonnen.
Zwar ist Vlasov heute in der Gruppe des Tages. Doch ansonsten läuft es bei der Tour de Suisse nicht gut für die Roten Bullen. Beim Nachwuchs-Grio ist ein junger Fahrer dieses Teams allerdings ausgesprochen stark unterwegs.
Auch Rémi Cavagna (Groupama - FDJ) hat das Rennen aufgegeben. Vorn ist Meurisse wieder zu Narvaez hingefahren. Das Duo baut den Vorsprung weiter aus - auf jetzt 2:20 Minuten zur Verfolgergruppe und 4.30 aufs Pulk.
Wie gewohnt haben die Frauen in der Schweiz ihr Tagewerk bereits verrichtet. Zoe Bäckstedt hatte dort das beste Ende für sich.
Narvaez distanziert Meurisse in der Abfahrt. Es tröpfelt leicht, aber das hat keine Auswirkungen. Die Straße ist trocken. Mittlerweile hat die Verfolgergruppe zwei Minuten Rückstand. Das Feld hat sogar vier Minuten.
Brenner hat es schwer, er fährt am Schluss der Verfolgergruppe, die gerade den Bergpreis passiert. Meurisse war dort Erster, Narvaez Zweiter. Schachmann fuhr als Dritter über den Strich.
Nach wie vor behaupten Narvaez und Meurisse einen Vorsprung von 30 Sekunden auf die acht Verfolger. Dort ist nun auch Kwiatkowski dabei. Das Feld liegt 1:50 Minuten zurück.
Im Peloton macht derzeit Visma - Lease a Bike das Tempo. Es geht gleich hinauf zum zweiten Berg der 1. Kategorie. Das will sich Kaden Groves (Alpecin - Premier Tech) offenbar nicht mehr antun. Der Australier hat die Rundfahrt verlassen.
Der Start erfolgte heute übrigens um 10 Minuten verspätet, da das Team Lotto - Intermarché im Stau gesteckt hatte.
Das Feld liegt nunmehr 1:20 Minuten hinter der Spitze. Die Verfolger haben 30 Sekunden Rückstand. Doch Kwiatkowski musste Narvaez und Meurisse jetzt ziehen lassen. Nicht mehr zum Start angetreten war Casper van Uden (Picnic - PostNL). Unterwegs gaben Cedric Beullens (Lotto - Intermarché) und Marius Mayrhofer (Tudor) die Tour de Suisse auf.
Doch dann wurden die meisten der 16 Ausreißer wieder gestellt, da der Vorsprung nie sonderlich groß war. In der Abfahrt bildete sich ein Trio mit Narvaez, Michal Kwiatkowski (Netcompany – Ineos) und Xandro Meurisse (Pinarello – Q36.5). Auf die Verfolgung machten sich acht Fahrer – dazu gehörten Markel Beloki (EF Education – EasyPost), Emiel Verstrynge (Alpecin - Premier Tech), Maximilian Schachmann (Soudal – Quick Step) und erneut Brenner und Vlasov.
Diese sieben Fahrer konnten sich heute früh vom Feld absetzen: Sam Oomen (Lidl - Trek), Louis Vervaeke (Soudal - Quick Step), Marco Brenner (Tudor), Axel Laurance (Netcompany - Ineos), Sander De Pestel (Decathlon - CMA CGM), Lorenzo Germani (Groupama - FDJ) und Simon Dalby (Uno-X Mobility). Später gesellten sich im ersten Anstieg des Tages Aleksandr Vlasov, Finn Fisher-Black (Red Bull - Bora - hansgrohe), Mikel Landa (Soudal – Quick Step), Enric Mas (Movistar), Jan Hirt (NSN), Jhonatan Narvaez (UAE - Emirates - XRG) und Paul Double (Jayco - AlUla) dazu. Vervaeke gewann den Bergpreis der 1. Kategorie vor Double und Vlasov.
Herzlich willkommen zur 3. Etappe der Tour de Suisse 2026! Heute stehen rund um Bad Ragaz zwei schwere Anstiege an, auch wenn es danach zum Ziel hin deutlich leichter wird. Wir können gespannt sein, ob Tadej Pogacar nach dem nächsten Etappensieg greift oder wie gestern doch ein Ausreißer zum Zug kommt.
Wir sind hier ab 15:35 Uhr im Liveticker dabei!