Niermanns Saison auf Video
Rabobank-Profi Grischa Niermann erklärt, wie er sein Rad gegen den Winter wappnet. [weiter]
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31.05.2008 - (rsn) - Etappensieger Sella (CSF Navigare) kann sein Glück kaum in Worte fassen, Simoni (Serramenti) wurde von der Attacke Sellas überrascht und Ricco (Saunier Duval) beschwerte sich über mangelnde Unterstützung seiner Mannschaft. Die Stimmen zur 20. Etappe.
Emanuele Sella (CSF Navigare, Etappensieger): Mir fehlen die Worte. Mein Team war heute wieder sehr stark. Ich bin voller Emotionen. Ich denke, dass ich heute etwas Großartiges vollbracht habe.
Alberto Contador (Astana, Gesamtführender): Ich werde mir morgen früh den Zeitfahrkurs anschauen. Es wäre schön, wenn ich das Zeitfahren gewinnen könnte. Mein Hauptziel bleibt aber der Gewinn des Rosa Trikots.
Gilberto Simoni (Serramenti, Etappenzweiter): Die Attacke von Sella hat mich überrascht. Ich war gerade am Teamfahrzeug, um mir eine Flasche zu holen. Ich wollte sofort reagieren, es hat aber dennoch einige Zeit gedauert. Sella war heute einfach unwiderstehlich. Ich wollte zu ihm aufschließen, aber er wurde stärker und stärker. Ich hingegen war schon am Mortirolo müde.
Riccardo Ricco (Saunier Duval, Gesamtzweiter): Simoni hat recht: Wenn ich eine große Mannschaft dabei gehabt hätte, dann wäre ich in Rosa, und nicht Contador. Ich habe alles gegeben. Der Giro endet morgen und Contador ist im Zeitfahren sicherlich im Vorteil.
Danilo Di Luca (LPR, Podiumsplatz verloren): Ich war gestern in der Offensive. Das habe ich heute noch gespürt. Ich habe es in diesem Jahr bis zum Schluss probiert, und das ist für mich sehr wichtig. Ich bin nicht in der Verfassung des Vorjahres. Im nächsten Jahr werde ich es aber wieder probieren.