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"Ich habe mich verpflichtet, für den Besten zu fahren. "
(Lance Armstrong zu seinem Start bei der Tour de France 2009)
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10.06.2008 - (rsn) – Auch die 2. Etappe des Criteriums Dauphiné Libéré über 184 Km von Bourg-Saint-Andeol nach Vienne führte über welliges Profil. Und wie am Vortag auch konnten sich wieder sehr früh drei Fahrer aus dem Peloton lösen. Von Rennkilometer fünf an bestimmten der Franzose Stéphane Augé (Cofidis) sowie die beiden Spanier Benat Albizuri (Euskaltel) und David De La Fuente (Saunier Duval) das Rennen und fuhren einen Maximalvorsprung von über vier Minuten auf das Feld heraus.
Credit Agricole und die Sprinterteams sorgten im Peloton für hohes Tempo, das auf den ersten 120 Rennkilometern knapp 40km/h betrug. Die erste von zwei Bergwertungen sicherte sich 50km vor dem Ziel la Fuente vor Auge und Albizuri, der am Fuß des Anstiegs zu Sturz gekommen war. Zu diesem Zeitpunkt betrug der Vorsprung der Ausreißer noch 2:30 Minuten.
38km vor dem Ziel konnte Albizuri – möglicherweise als Folge seines Sturzes - dem Tempo seiner beiden Fluchtgefährten nicht mehr folgen und fiel schließlich ins Hauptfeld zurück. De La Fuente sicherte sich 14km vor dem Ziel auch die zweite Bergwertung (Kat. 4) vor Augé und löste damit Christian Kux (Milram) im Bergtrikot ab.
Elf Kilometer vor dem Ziel war die Flucht von De La Fuente und Augé schließlich beendet. Nachdem es Fabian Wegmann (Gerolsteiner) mit einer Attacke vergeblich versucht hatte, setzten sich der Franzose Samuel Dumoulin (Cofidis) und dem Spanier Juan Jose Cobo (Saunier Duval) leicht vom jagenden Feld ab, konnten aber nur einige Sekunden an Vorsprung herausfahren. 5 km vor dem Ziel war das Intermezzo des Duos beendet.
In der letzten Abfahrt zum Ziel kam es zu weiteren Attacken, allerdings konnte sich kein Fahrer vom lang gestreckten Feld absetzen. Auf Höhe der „Flame Rouge“ spannte sich Sebastian Lang (Gerolsteiner) vor das Feld. Aber außer dem US-Amerikaner George Hincapie klemmte sich niemand an das Hinterrad des 28-jährigen Erfurters. Hinter dem Duo belauerten sich die Sprinter – zu lange, wie sich schnell herausstellen sollte. Im Sprint hatte Hincapie keine Probleme, Lang, der noch vom Franzosen Sebastien Chavanel (Fdjeux) überholt wurde, hinter sich zu lassen und seinen zweiten Saisonsieg einzufahren.
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