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"Ich habe mich verpflichtet, für den Besten zu fahren. "
(Lance Armstrong zu seinem Start bei der Tour de France 2009)
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10.06.2008 - (dpa/rsn) - Sebastian Lang versuchte kurz vor dem Ziel die Attacke, Georg Hincapie (High Road) staubte ab. Aus dem Windschatten des Gerolsteiner-Profis heraus sprintete der US-Amerikaner zum Sieg der 2. Etappe der Dauphiné Libéré.
Lang belegte hinter dem Franzosen Sebastien Chavanel (Fdjeux) Platz drei vor seinem Team-Kollegen Heinrich Haussler. Das Gelbe Trikot des Spitzenreiters verteidigte der Norweger Thor Hushovd (Credit Agricole). Dem Sprinter reichte im Ziel nach 184 Kilometern in Vienne der 5. Platz. Er führt das Gesamtklassement weiter mit dem Mini-Vorsprung von einer Sekunde vor dem Spanier Alejandro Valverde (Caisse d'Epargne) an. Dritter ist Prologsieger Levi Leipheimer (Astana) mit fünf Sekunden Rückstand. Hincapie verbesserte sich dank der Zeitgutschrift im Ziel auf Platz vier (+0:13). Als bester deutscher Fahrer belegt Fabian Wegmann (Gerolsteiner) mit 20 Sekunden Rückstand Platz zehn.
„Eigentlich haben wir für André Greipel gearbeitet und ich wollte ihm den Sprint anfahren“, sagte Hincapie im Ziel. „Aber dann fuhr ich Sebastian Lang hinterher und hatte viel zu tun, ihn wieder einzufangen. Dann habe ich mich etwas ausgeruht, blieb für etwa 100 Meter an seinem Hinterrad, zog vorbei und gewann. Das war ein großartiges Finale.“
"Nach der langen Abfahrt, die sich bis ins Finale hinzog, war das Feld gehörig durcheinander. Da hat Sebastian es einfach mal probiert und alles auf eine Karte gesetzt. Beinahe hätte es geklappt. Eine Podiumsplatzierung ist aber immer gut", kommentierte Gerolsteiners Sportlicher Leiter Christian Henn das Finale, in dem sich neben Lang und Haussler mit dem Österreicher Peter Wrolich (7.) ein weiterer Fahrer der Eifel-Equipe vorne platzieren konnte.
Am Mittwoch steht beim 31 Kilometer langen Einzelzeitfahren in St. Paul de Jarez ein Wechsel an der Spitze bevor. Danach beginnen die schweren Alpen-Etappen, bei denen Hushovd keine Rolle mehr spielen wird. Favoriten auf den Gesamtsieg bei der Generalprobe zur am 5. Juli beginnenden Tour de France sind neben Valverde der Australier Cadel Evans (Silence-Lotto), der in der Gesamtwertung derzeit auf Rang sieben rangiert, Leipheimer sowie die beiden Spanier Haimar Zubeldia und Samuel Sanchez (beide Euskaltel).
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