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Zitat der Woche:

"Ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen werde, dass mich die Leute jetzt Sir Chris nennen."

(Der von der Queen zum Ritter geschlagene vierfache Bahn-Olympiasieger Chris Hoy)

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Italiener zurück in der Heimat

Ricco kündigt schon mal sein Comeback an

19.07.2008 - (sid/dpa/rsn) - Der wegen eines positiven Dopingtests von der Tour de France ausgeschlossene Italiener Riccardo Ricco ist nach eintägiger Untersuchungshaft in seine Heimat zurückgekehrt. Ricco, der von seinem Rennstall Saunier Duval entlassen wurde, kündigt bereits sein Comeback an und will rechtliche Schritte einleiten.

Ricco meldete sich am Samstag in der italienischen Tageszeitung Gazzetta dello Sport zu Wort: "Ich bin verhört worden, und meine Sachen wurden durchsucht. Sie haben nichts gefunden, außer den üblichen Vitaminen, die wir alle nehmen. Daraufhin haben sie mich nach Hause geschickt."

Ricco wurde nach seiner Anhörung im Gerichtssaal von Foix mit seiner Anwältin Stéphanie Rabat zur italienischen Grenze eskortiert, wo seine Mutter und seine Freundin auf ihn warteten. «Ich bin sehr verbittert. Ich verbrachte eine Nacht auf der Polizeistation und es war wie im Gefängnis», sagte der Giro-Zweite dem italienischen TV-Sender RAI.

Zum Vorwurf des Epo-Dopings wollte er sich nicht direkt äußern. "Die Antwort gibt es in den nächsten Tagen. Ich werde jetzt erst meinen Anwalt aufsuchen, um meine Verteidigung zu starten", sagte der 24-Jährige, der gleichzeitig eine Kampfansage machte: "Ich werde zurückkommen, und ich werde stärker sein als zuvor."

Der Staatsanwalt von Foix, Antoine Leroy, hatte berichtet, in Riccos Hotelzimmer seien Spritzen und anderes medizinisches Material gefunden worden, jedoch keine Dopingsubstanzen.