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"Ich habe mich verpflichtet, für den Besten zu fahren. "
(Lance Armstrong zu seinem Start bei der Tour de France 2009)
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23.07.2008 - Niemand kann sich Alpe d'Huez entziehen
Menschen, Menschen, nichts als Menschen. Hexen, Männer in Plastikwindeln verkleidet, Teufel und Engel, Holländer, viele Holländer! Wohnmobile und Zelte!
Alpe d’Huez ist der Mythos der Tour. Nirgendwo zeigt der Radsport sein mitreißenderes Gesicht. Niemand kann sich diesem Anstieg entziehen. Die Fans feiern sich und ihren Sport. Ihre Bühne ist das 13,8 Kilometer lange Straßenband von Burg d’Oisans hinauf in die Skistation auf 1860 m Höhe.
Ein bis zwei Tage vorher haben sie ihre Zelte aufgebaut oder ihre Wohnmobile platziert. Jetzt warten sie auf das Rennen. Los geht’s schon früh morgens. Tausende „Jedermänner“ versuchen sich an der berühmtesten aller Bergankünfte. Fußgänger marschieren hinauf, um sich noch einen guten Platz zu sichern. Wer einen gefunden hat, gibt ihn nicht mehr her. Auch wenn die Sonne - wie heute - unbarmherzig brennt.
Am späteren Vormittag kommen die Mannschaftsbusse und alle anderen Begleitfahrzeuge. Durch hundertausende Fans, die sich nun dichtgedrängt wie bei einem Fußball-Länderspiel vor den Stadioneingängen zu Fuß und auf Rädern drängen, fahren die Riesengefährte nach oben. Berüchtigt ist inzwischen die Stelle, wo sich die Holländer tummeln. Gerne schütten sie Wasser in leichtsinnig offengelassene Wagen-Fenster. Der Lärm aus Musikboxen ist ohrenbetäubend.
Später schleicht sich auch die Werbekarawane nach oben, während Polizisten versuchen - mehr schlecht als recht - den Verkehr vor dem Kollaps zu bewahren. Alle müssen ja oben sein, bevor die Fahrer kommen.
Schon angeschlagen von der Königsetappe über den Galibier und den Col de la Croix de Fer werden sie von der Welle der Begeisterung nach oben getragen – manche auch ein wenig geschoben.
Wer Alpe d’Huez gewinnt, ist ein Held des Radsports. Alles andere ist den Zuschauern an diesem Tag egal!
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