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Zitat der Woche:

"Ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen werde, dass mich die Leute jetzt Sir Chris nennen."

(Der von der Queen zum Ritter geschlagene vierfache Bahn-Olympiasieger Chris Hoy)

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Keine Pause für deutsches Tour-Quartett

Schumacher peilt in Peking Olympiamedaille an

28.07.2008 - Peking (dpa/rsn) - Den bei der Tour de France aktiven vier deutschen Olympia-Startern bleibt nur kurze Zeit zum Durchatmen. Für den zweifachen Etappengewinner Stefan Schumacher, seinen angeschlagen ausgeschiedenen Teamkollegen Fabian Wegmann (beide Gerolsteiner), Gerald Ciolek (Columbia) und Jens Voigt (CSC-Saxo Bank) geht es bereits in dieser Woche zum nächsten Saisonhöhepunkt nach Peking. Der fünfte im Olympia-Team des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), der Wittenberger Bert Grabsch (Columbia), war vergangene Woche in Deutschland im Einsatz und gewann am Sonntag die Sachsen-Tour.

«Wir können nur hoffen, dass sie den Akku nicht völlig leer gefahren haben», sagte Verbandspräsident Rudolf Scharping. Zumindest der WM-Dritte Schumacher, der mit seiner offensiven und überaus erfolgreichen Fahrweise zu den großen Tour-Überraschungen zählte, kann ihn da beruhigen. «Natürlich hat das alles irre Kraft gekostet. Aber meine Form ist zur Zeit so toll - ich hoffe, ich kann sie konservieren. Eine Medaille in Peking, egal ob im Zeitfahren oder im Straßenrennen, wäre ein Traum», sagte Schumacher, der bereits am 1. August anreist.

Nach seiner Gala-Vorstellung in Frankreich zählt der 27 Jahre alte Nürtinger zu den Topfavoriten im Zeitfahren am 13. August. Der deutsche Zeitfahrmeister Bert Grabsch ist der zweite BDR- Fahrer beim olympischen Kampf gegen die Uhr.

Vorher steht aber am 9. August das Straßenrennen an.. Bis auf Wegmann, der nach insgesamt fünf Stürzen die Tour vor dem Zeitfahren wegen Zeitüberschreitung verlassen musste, haben alle Olympia-Fahrer die Strapazen in Frankreich schadlos überstanden. Aber auch der deutsche Meister konnte bereiots Entwarnung geben: «Die zahlreichen Hautabschürfungen hatten sich zwar entzündet. Aber bis zum Rennen in Peking ist wieder alles okay», sagte der 28-jährige Freiburger, der sich am ersten Tour-Ruhetag den olympischen Parcours per Video anschaute. Ein englischer Rennfahrer hatte die Kamera auf dem Helm montiert und war die Runde abgefahren, die an der Chinesischen Mauer gestartet wird und endet.