CONI folgt Antrag von Chefankläger Torri

Piepoli zu zweijähriger Dopingsperre verurteilt


Leonardo Piepoli wurde des Dopings überführt.

26.01.2009  |  (sid/rsn) - Der Italiener Leonardo Piepoli ist am Montag von der Anti-Doping-Kommission des italienischen Nationalen Olympischen Komitees CONI zu einer zweijährigen Sperre verurteilt worden. Damit entsprach das CONI der von Chefankläger Ettore Torri geforderten Sperre, die ab sofort in Kraft tritt.

Piepoli war im Oktober als Dopingsünder überführt worden. Nach der positiven A-Probe wurde ihm auch in der B-Probe das EPO-Nachfolgepräparat Cera nachgewiesen. Der Kletterspezialist, der 2007 die Bergwertung des Giro d'Italia gewann, war in den nachträglich durchgeführten Blutanalysen der Tour de France 2008 zweimal positiv auf CERA getestet worden.

Piepoli hatte kürzlich in einem Interview betont, er bereue seine Dopingsünde zutiefst. "An jenem Tag vor der Tour habe ich den besten Teil von mir selbst getötet. Ich habe den Radsport getötet, der mein ganzes Leben war", sagte der 37-Jährige, dessen Karriere mit dem heutigen Urteil beendet sein dürfte.

Bei der Tour 2008 hatte Piepoli eine Etappe gewonnen, war dann aber wegen Dopingverdachts und Verstoß gegen den Ethik-Code noch während des Rennens von seinem damaligen Saunier-Duval-Team gefeuert worden. Sein damals ebenfalls wegen CERA-Dopings entlassener italienischer Teamkollege Riccardo Ricco verbüßt bereits eine zweijährige Sperre, hat aber beim internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch gegen die Dauer der Sperre eingelegt.

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