Zitat der Woche:
"Ich kann noch gar nicht begreifen, dass ich jetzt Zweiter der Tour bin!"
(Gerolsteiner-Profi Bernhard Kohl nach der 15. Tour-Etappe)
Aktuelle Nachrichten
Continental-News
Hintergrund
Ergebnisse
Teams
Fahrer
Videos
Live-Ticker
TV-Termine
Giro d'Italia
Tour de France
Deutschland Tour
Vuelta a Espana
Archiv
RSN-Archiv 1996-2007
Kleinanzeigen
Links
Vereinsdatenbank
Lexikon
WAP / PDA
Homepage-News
RSS-Feed
Radsport-Aktiv.de
Radsport-News.com
Mediadaten
Produktinformationen
Datenschutz
Kontakt / Impressum
15.09.2000 - Madrid (dpa) - Wenn die Radprofis auf der Schlussetappe der Spanien-Rundfahrt durch Madrid brausen, hat die Sittenpolizei Großalarm. Die Strecke des Einzelzeitfahrens über 38 Kilometer verläuft nämlich zu einem Teil über den bekanntesten Straßenstrich der spanischen Hauptstadt.
Dieser befindet sich im großen Stadtpark der «Casa de Campo». Die Radsportler fahren über eine Distanz von acht Kilometern durch das einstige königliche Jagdrevier, das sich in den vergangenen Jahren zum größten Freiluftbordell in Spanien entwickelt hat. An normalen Tagen (und Nächten) gehen hier bis zu 800 Prostituierte «anschaffen».
Die Veranstalter der Vuelta fürchten nicht so sehr, dass die leicht bekleideten Damen die Radprofis bei ihrer Jagd um Sekunden ablenken könnten. Den Verantwortlichen graust vielmehr vor der Vorstellung, bei der Live-Übertragung könnten Fernsehbilder von halb nackten Huren am Rande der Rennstrecke um die Welt gehen. «Für Madrid wäre es höchst peinlich, wenn man Prostituierte neben der Strecke sehen würde. Das gilt erst recht, wenn die Frauen kaum bekleidet sind», sagte Vuelta-Direktor Victor Cordero der Zeitung «El Pais».
Die Veranstalter des Rennens riefen die Madrider Behörden auf, dafür zu sorgen, dass die Spanien-Rundfahrt einen «würdigen Abschluss» findet. Dies ist aber leichter gesagt als getan; denn die Stadtoberen zerbrechen sich schon seit Monaten die Köpfe darüber, wie sie der rapide zunehmenden Prostitution in dem beliebten Erholungsgebiet Herr werden können. Mal sollten die Liebesdienerinnen in eine abgelegene Ecke des Parkes gedrängt werden, mal wollte man sie wegen «Exhibitionismus» anzeigen, und mal wollte man ihnen durch eine Sperrung der Straßen für den Autoverkehr das Wasser abgraben. Aber nichts von dem ist bislang geschehen.
Für das Radrennen wurden nun Beamte abkommandiert. Die sollen darüber wachen, dass sich keine Prostituierten an die Strecke vorwagen. Die Aufgabe der Sittenwächter dürfte dadurch erleichtert werden, dass die meisten Liebesdienerinnen ohnehin nur nachts die Straßen des Parks säumen. «Wir gehen außerdem davon aus, dass die meisten Huren sich am Sonntag frei nehmen. Während des Rennens werden die Straßen in der Casa de Campo für den Autoverkehr gesperrt, so dass es im Park praktisch keine Freier geben wird», sagte ein Beamter.
Die Vuelta geht zum ersten Mal mit einem Einzelzeitfahren innerhalb der Stadtgrenzen von Madrid zu Ende. Im Zentrum der Drei-Millionen-Metropole werden dazu die wichtigsten Straßen von 10.00 bis 17.00 Uhr für Autos gesperrt. «Dies sind die umfangreichsten Einschränkungen, die es für den Autoverkehr in der Stadt jemals gegeben hat», schreibt «El Pais». Für das Zeitfahren werden in Madrid mehr Straßen für Kraftfahrzeuge gesperrt als zum europäischen «Tag ohne Autos», der am 22. September begangen wird.
Eva Lutz baut mit Sieg in Braunschweig Gesamtführung aus (21.07.2008)
Degenkolb gewinnt in Velbert (20.07.2008)
Team Sparkasse mit zwei Etappensiegen in Portugal (14.07.2008)
Re: Weiterer Fahrer von Saunier Duval positiv! (24.07.2008)
Re: TdF - Höhenmeter (24.07.2008)
Re: Gerolsteiner->Red Bull (24.07.2008)
Re: Thema DOPING, immer nur im Radsport (24.07.2008)
Re: Team Columbia (24.07.2008)