Rabobank-Profi am Vuelta-Ruhetag mit Fieber im Bett

Martens: „Jetzt kann ich nur hoffen!“

Foto zu dem Text "Martens: „Jetzt kann ich nur hoffen!“"

Paul Martens (Rabobank)

Foto: ROTH

10.09.2009  |  (rsn) – In Topform hatte Paul Martens vor knapp zwei Wochen die 64. Vuelta a Espana in Angriff genommen. Ein Etappensieg war das große Ziel des 25-jährigen gebürtigen Rostockers – und die Chancen schienen vor allem in der ersten Woche günstig, führte doch etwa die 4. Etappe durch das Trainingsgebiet des in den Niederlanden lebenden Rabobank-Profis.

Aber wenige Tage vor dem Vuelta-Start in Assen wurde Martens durch einen bronchialen Virus zurückgeworfen. Trotzdem nahm der Klassikerspezialist die dreiwöchige Rundfahrt in Angriff und fühlte sich tagtäglich besser. Am zweiten Vuelta-Ruhetag erwischte es den bereits Gebeutelten dann allerdings richtig. „Ich liege krank im Bett“, so Martens am Donnerstag zu Radsport News. „Ich habe Fieber, Gliederschmerzten, Schüttelfrostanfälle und kann nichts essen.“ Die ersten Anzeichen machten sich schon am Mittwoch im Verlauf der 11. Etappe bemerkbar: „Da hatte ich schon schlechte Beine.“

Dabei wäre es nicht nur für den jungen Deutschen, sondern auch für sein Team wichtig, wenn er weitermachen könnte. Denn mit Robert Gesink stellt Rabobank den Dritten der Gesamtwertung, und der junge Niederländer kann jede Unterstützung im Kampf um das Podium gut gebrauchen. „Bisher lief’s für uns sehr gut, wir sind aufmerksam gefahren, waren in Spitzengruppen vertreten und unterstützten unseren Käpitän, so gut es geht“, sagte Martens. „Gesink ist sehr stark, fährt eventuell sogar um’s Podium.“

Ob der Dritte des GP Plouay weitermachen kann, steht allerdings in den Sternen. Glück im Unglück: Das Fieber suchte den Pechvogel am Ruhetag heim. Martens: „Jetzt kann ich nur hoffen!“

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