Profi-Radsport

Fall Schumacher

Lehner will Zivilgerichte einschalten

27.11.2009 - Heidelberg (dpa/rsn) - Das bis Mitte Dezember erwartete Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes CAS im Dopingfall Stefan Schumacher wird wohl noch nicht den Schlusspunkt der Affäre markieren. Michael Lehner, der Anwalt des gesperrten Nürtingers, kündigte an, das Schweizer Bundesgericht oder den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einzuschalten, falls die Entscheidung nicht im Sinne seines Mandanten ausfallen sollte.

“Ich hoffe weiterhin auf eine Recht und Gesetz entsprechende Entscheidung des CAS. Die von allen Athleten geforderte Unterwerfung unter die Rechtsprechung des CAS kann und darf nicht zu einer damit erzwungenen Aufgabe grundlegender Menschenrechte führen“, schrieb Lehner in einer Pressemitteilung. „Notfalls müssen auch im Fall von Stefan Schumacher das Schweizer Bundesgericht und der Europäische Gerichtshof entscheiden.“

Lehner hatte zuletzt durchblicken lassen, dass er nur noch geringe Chancen auf einen Freispruch durch den CAS sehe.

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