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Rabobank-Profi Grischa Niermann erklärt, wie er sein Rad gegen den Winter wappnet. [weiter]
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07.02.2010 - (rsn/dpa) – Der italienische Nationaltrainer Franco Ballerini ist am Sonntagmorgen bei einer Autorallye in der Toskana ums Leben gekommen. Wie die italienische Sportzeitung La Gazzetta dello Sport meldete, saß der 45 Jahre alte Ballerini als Co-Pilot im Wagen des Italieners Alessandro Ciardi, als der in einer Kurve von der Straße abkam und mit 120 km/h gegen eine Betonmauer prallte. Nur 50 Meter vom Unfallort stationierte Sanitäter versuchten nach Angaben der Gazzetta dello Sport 45 Minuten lang, Ballerini zu reanimieren - erfolglos. Im Krankenhaus von Pistoia, in das auch Ciardi mit schweren Verletzungen eingeliefert wurde, konnte nur noch Ballerinis Tod festgestellt werden. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.
Der Unfall mit einem Renault New Clio Sport R3 ereignete sich in der ersten Runde einer Auto-Rallye in Larciano. Bei dem Aufprall trug Ballerini schwerste Verletzungen an Kopf und Brust davon. Die Gerichtsmedizin ordnete eine Autopsie an. Ciardi erlitt einen Beckenbruch und fiel ins Koma.
Franco Ballerini war Straßenprofi von 1986 bis 2001. In dieser Zeit gewann er unter anderem zweimal den Frühjahrsklassiker Paris-Roubaix (1995, 1998). Nach der Ausgabe von 2001 beendete er seine Karriere und wurde kurz darauf italienischer Nationalcoach. In seiner erfolgreichen Amtszeit gewannen die Italiener vier Straßentitel, durch Mario Cipollini im Jahr 2002, Paolo Bettini (2006, 2007) und Alessandro Ballan in 2008. Dazu gewann Bettini bei den Olympischen Spielen von Athen von 2004 die Goldmedaille im Straßenrennen. Bettini, der eigentlich auch bei der Rallye starten sollte, war als einer der ersten in die Klinik geeilt.
“Er war ein großer Rennfahrer und ein erfolgreicher Trainer. Das ist eine Tragödie für den italienischen und den internationalen Radsport“, sagte Pat McQuaid, der Präsident des internationalen Radsportverbandes UCI, in einer ersten Stellungnahme.