Italiener will Schadenersatz

Pellizotti fordert 200.000 von der UCI


Franco Pellizotti (Liquigas) bei der Pressekonferenz am Dienstag Foto: ROTH

06.01.2011  |  Rom (dpa/rsn) - Der vom Dopingverdacht freigesprochene Italiener Franco Pellizotti hat vom Internationalen Radsportverband (UCI) Schadenersatz in Höhe von 200.000 Euro gefordert.

Pellizotti war wegen Unregelmäßigkeiten in seinem Biologischen Pass unter Dopingverdacht geraten und suspendiert, am 21. Oktober vergangenen Jahres jedoch vom Anti-Dopinggericht des Nationalen Olympischen Komitees von Italien (CONI) freigesprochen worden. Von Mai bis zum Ende der Saison hatte er allerdings keine Rennen bestreiten können. Das habe seiner Karriere schweren Schaden zugefügt, sagte der Bergkönig der Tour de France 2009.

Wie die Gazzetta dello Sport berichtete, sei der 32-Jährige allerdings bereit, seine Forderung gegen die UCI zurückzuziehen, sofern diese auf eine Revision verzichte. Der Weltverband UCI erklärte dagegen den Fall trotz des Freispruchs in erster Instanz noch für offen. Man werde über eine Anrufung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS in Lausanne entscheiden. Die UCI hält die Schadenersatzforderung für grundlos.

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