An kleiner Mauer hängengeblieben

Cardoso schildert Weylandts Sturz

Foto zu dem Text "Cardoso schildert Weylandts Sturz"
Wouter Weylandt † (1984 - 2011) Foto: ROTH

10.05.2011  |  (rsn) – Offenbar gibt es nur wenige Zeugen, die den tödlichen Strz des Belgiers Wouter Weylandt (Leopard-Trek) auf der gestrigen 3. Etappe des Giro d’Italia beobachtet haben. Einer davon ist laut einer Meldung des Internetportals velonews.com der Portugiese Manuel Cardoso.

Der RadioShack-Profi jagte Weylandt in der Abfahrt vom Passo del Bocco hinterher, als es 25 Kilometer vor dem Ziel zu dem schrecklichen Unfall kam. In einer E-Mail an Velonews schilderte RadioShack-Sprecher Philippe Maertens, wie Cardoso den Sturz erlebt hatte.

"Wouter wurde abgehängt und versuchte, wieder zu der Gruppe zurück zu kommen", schrieb Maertens. "(Weylandt) sah dann hinter sich, um festzustellen, ob er besser wäre, auf andere nachfolgende Fahrer (ungefähr 20) zu warten. Dabei schlug er mit seinem linken Pedal oder mit seinem linken Lenkergriff gegen eine kleine Mauer und wurde auf die andere Seite der Straße geschleudert, wo er wieder gegen etwas schlug. Es muss furchtbar gewesen sein. "

Die italienische Polizei befragte Cardoso nach dem Rennen im RadioShack-Teamhotel zum Unfallhergang.

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