Straßen-WM in Kopenhagen: Däne gewinnt Zeitfahren der Junioren

Wurtz Schmidt holt erste Goldmedaille für Dänemark

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Mads Wurtz-Schmidt hat bei der Straßen-WM in Kopenhagen den Gastgebern die erste Goldmedaille beschert. | Foto: ROTH

20.09.2011  |  (rsn) – Mads Wurtz Schmidt hat bei der Straßen-WM in Kopenhagen den Gastgebern die erste Goldmedaille beschert. Der Däne gewann am Vormittag in seiner Heimatstadt das Zeitfahren der Junioren über 27,8 Kilometer in der Zeit von 35:07,68 mit vier Sekunden Vorsprung auf den Neuseeländer James Oram. Die Bronzemedaille holte sich der Australier David Edwards (+0:21).

"Ich wollte einfach mein Bestes geben", sagte Wurtz-Schmidt nach dem Rennen. "Das ist der größte Augenblick meines Lebens und all das ist noch gar nicht in mir gesunken. Es ist der größte Tag meines Lebens, es ist so unglaublich."

Vierter wurde der Schwede Markus Faglum-Karlsson. Als bester deutscher Fahrer kam Juriy Vasyliv mit 39 Sekunden Rückstand auf den neuen Weltmeister auf den fünften Platz. Der zweite deutsche Starter Ruben Zepuntke belegte Rang 15. Die beiden Schweizer Stefan Küng und Théry Schir beendeten das Rennen auf den Plätzen 19 und 29.

Die Dänen konnten bereits die zweite WM-Medaille bejubeln, nachdem am Montag Rasmus Christian Quaade im U23-Zeitfahren die Silbermedaille gewonnen hatte. Erfolgreichste Nation bleiben die Australier, die sich durch Edwards bereits das vierte Edelmetall sicherten.

„Mit der Top-5-Platzierung haben wir unsere Leistung vom Vorjahr fast bestätigt. So ein Ausnahmetalent wie den letztjährigen Vize-Weltmeister Jasha Sütterlin kann man nicht immer vorweisen, aber der fünfte Platz von WM-Debütant Vasyliv ist auch ein super Ergebnis. Wir können vorne mithalten“, sagte BDR-Vizepräsident Günter Schabel.

„Unter die ersten Zehn wollte ich schon kommen, mit Platz fünf bin ich total zufrieden“, jubelte ein glücklicher Juriy Vasyliv im Ziel. „Ich hatte mir die Top 5 zum Ziel gesetzt, aber ich bin heute nicht richtig in Tritt gekommen“, erklärte dagen Teamkollege Zepuntke, der vor der WM mit einer Erkältung zu kämpfen hatte. „Es lief nicht gut. Ich konnte heute nicht an meine Grenzen gehen.“

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