Dopingverdacht

UCI suspendiert sieben Südamerikaner


Wegen Dopingverdachts hat die UCI sieben Fahrer aus Südamerika suspendiert. Foto: Patrick Seeger

03.01.2012  |  Aigle (dpa) - Der Radsport-Weltverband UCI hat sieben Fahrer aus Südamerika wegen Dopingverdachts suspendiert. Die Brasilianer Tiago Damasceno, Flavio Reblin, Wagner Alves und Elton Silva dürfen vorerst keine Rennen mehr bestreiten.

Gleiches gilt auch für den Chilenen Manuel Villalobos, den Peruaner Ronald Luza und den Bolivianer Fernando Espindola. Die Profis können die Öffnung der B-Probe verlangen. Die vorläufigen Suspendierungen bleiben so lange in Kraft, bis die nationalen Radsportverbände eine Entscheidung getroffen haben, ob die Profis gegen die Anti-Doping-Bestimmungen verstoßen haben.

Damasceno, Reblin und Alves sowie Villalobos sollen während der Tour do Rio und der Brasilien-Rundfahrt des vergangenen Jahres verbotene Substanzen eingenommen haben. Im Urin der Fahrer wurde ein synthetisches, anaboles Steroid nachgewiesen. Silva soll bei der Brasilien-Rundfahrt unter anderem mit Amphetaminen gedopt haben. In Luzas und Espindolas Urin wurde während der Bolivien-Rundfahrt unter anderem Kokain gefunden. Stellungnahmen der Sportler zu den Vorwürfen lagen zunächst nicht vor.

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