Nach drei "missed tests"

Kluge musste Dopingsperre befürchten


Roger Kluge (Project 1t4i) | Foto: ROTH

10.01.2012  |  Altea (SID) - Roger Kluge musste im vergangenen Jahr eine Dopingsperre fürchten. Kluge hatte im April 2010 zum dritten Mal innerhalb von 18 Monaten eine Dopingkontrolle verpasst. Auf einen dritten "missed test" folgt normalerweise eine zweijährige Sperre.

"Das war eine Belastung in der letzten Saison und hat sich auf meine Ergebnisse ausgewirkt", sagte der 25-Jährige dem Sport-Informations-Dienst (SID) am Rande der Team-Präsentation des Rennstalls Project 1t4i im spanischen Altea.

Kluge konnte allerdings belegen, nicht für die verpassten Kontrollen verantwortlich gewesen zu sein und somit ein Dopingverfahren vermeiden. "Die Sache ist geklärt und gestrichen", sagte er. Erst im November 2011 stimmte deshalb auch sein Teamchef Iwan Spekenbrink einer Vertragsverlängerung zu. "Das Team wusste Anfang des Jahres Bescheid, wollte mit dem Vertrag aber bis zu einer Entscheidung warten", sagte Kluge.

Der Bahn- und Klassikerspezialist nimmt nun die Olympischen Spiele 2012 ins Visier. In London will der gebürtige Eisenhüttenstädter im Omnium um eine Medaille kämpfen: "Das ist das große Ziel. Es ist jetzt alles gut, die Saison kann starten. Ich habe keine Belastung mehr auf den Schultern", sagte Kluge.

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