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01.08.2012 - London (dapd) - Erst Gelb, dann Gold und nebenbei auch noch britischer Rekord-Olympionike: Volksheld Bradley Wiggins hat sein persönliches Sommermärchen mit dem Triumph im Einzelzeitfahren zu Ende geschrieben und ist zum erfolgreichsten britischen Sportler aller Zeiten aufgestiegen - zumindest was die Anzahl der Medaillen betrifft.
Nach dreimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze auf der Bahn hat der 32-Jährige nun auch sein erstes Gold auf der Straße eingefahren. Sieben Mal Edelmetall ist nicht einmal dem legendären Ruderer Sir Steve Redgrave (fünfmal Gold, einmal Bronze) geglückt.
Sir darf sich Wiggins in Kürze wohl auch bald nennen, der Ritterschlag durch die Queen ist angesichts der großen Erfolge nur noch Formsache. Denn Wiggins, der jahrelang die Konkurrenz in den Verfolgungsrennen auf der Bahn beherrscht hat, fährt in diesem Jahr auch auf der Straße in seiner eigenen Liga.
Zehn Tage vor seinem Sieg im Olympischen Zeitfahren war er als erster Brite zum Gesamtsieger der Tour de France in deren 109 jährigen Historie aufgestiegen. Beide Zeitfahren der Frankreich-Rundfahrt hatte Wiggins in überlegener Manier gewonnen und ebenso dominiert wie bei seinen Erfolgen zuvor bei Paris-Nizza, der Tour de Romandie sowie dem Critérium du Dauphiné.