Nach Wechsel von Meersman zu QuickStep

Lotto-Chef Sergeant fürchtet keine weiteren Abgänge


Marc Sergeant | Foto: ROTH

20.11.2012  |  (rsn) – Trotz des Weggang von Gianni Meersman befürchtet die Teamleitung von Lotto Belisol nicht, dass weitere namhafte Fahrer wie etwa André Greipel oder Jurgen Van Den Broeck dem Beispiel des 26-jährigen Belgiers folgen und die Mannschaft verlassen werden. „Unsere Fahrer haben alle erklärt, dass sie zufrieden sind, es gibt also keinen Grund zur Besorgnis“, sagte Manager Marc Sergeant zu Het Nieuwsblad.

Meersman nutzte die Tatsache, dass Lotto Belisol nicht unter den 15 besten Teams der Weltrangliste geführt wird und deshalb noch keine WorldTopur-Lizenz für 2013 sicher hat, um trotz noch laufenden Vertrags den Rennstall zu verlassen und sich dem nationalen Konkurrenten Omega Pharma-QuickStep anzuschließen. Wie Sergeant erklärte, seien für die Verzögerung in der Lizenzfrage auch „administrative Fehler“ verantwortlich: „Das ist ärgerlich“, fügte der 53-Jährige an.

Genau wie die Tatsache, dass der 26-jährige Meersman, in diesem Jahr Etappengewinner bei Paris-Nizza, auch alle seine in dieser Saison bei Lotto Belisoil eingefahrenen Punkte mit zu seinem neuen Team nehmen wird.

„Ohne Gianni fallen wir in der Wertung von Platz 17 auf 18 zurück. Das ist kein Desaster, aber natürlich verlieren wir einen guten Fahrer“, so Sergeant. „Es ist immer die gleiche Geschichte mit einem Team, das nur über begrenzte Ressourcen verfügt“, sagte der Belgier und zählte einige prominente Fahrer auf, die er in den vergangenen Jahren nicht halten konnte: „Ich denke da an Greg Van Avermaet, Philippe Gilbert und jetzt an Gianni.“

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