CONI-Forderung fordert dreimonatige Sperre

Visconti: "Nichts falsch gemacht"


Giovanni Visconti (Movistar) | Foto: ROTH

21.11.2012  |  (rsn) – Auch Giovanni Visconti (Movistar) hat verbotene Kontakte mit dem berüchtigten Sportmediziner Michele Ferrari zugegeben, aber wie andere italienische Profis vor ihm behauptet, nichts Unrechtes getan zu haben.

„Ich möchte noch einmal betonen, dass wir hier über Gespräche mit einem Trainer reden und dass der einzige Beweis für solche Kontakte meine spontanen Erklärungen waren“, schrieb der 29-Jährige in einer auf seiner persönlichen Website veröffentlichten Erklärung. Er sei der festen Überzeugung, „nichts falsch" gemacht zu haben, so Visconti weiter.

Das Nationale Olympische Komitee von Italien (CPONI) hat am Dienstag eine dreimonatige Sperre für Visconti und Michele Scarponi (Lampre-ISD) gefordert. Beide haben Kontakte zu Ferrari gepflegt, obwohl genau das allen italienischen Radsportlern seit nunmehr zehn Jahren verboten ist.

Ferrari, der 2006 vom Italienischen Radsportverband FCI mit einem lebenslangen Betätigungsverbot belegt worden war und bereits 2004 wegen Sportbetrugs eine Bewährungsstrafe erhalten hatte, steht nach wie vor im Fokus der gegen ihn gerichteten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft von Padua. Zudem ist der 60-Jährige von der US-Anti-Doping-Agentur USADA mit einem lebenslangen Sperre belegt worden, weil er nach Erkenntnissen der USADA Lance Armstrong und dessen US Postal-Team über Jahre hin mit Dopingmitteln versorgt hatte.

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