Renn-Organisatoren setzten Zeichen im Anti-Doping-Kampf

Wildcard-Vergabe: Priorität für MPCC-Mitglieder

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Tour-Chef Christian Prudhomme | Foto: ROTH

01.12.2012  |  (rsn) – Die Vereinigung der internationalen Radsportveranstalter AIOCC setzt ein Zeichen im Anti-Doping-Kampf und wird künftig bei Einladungen zu ihren Rennen die Mitglieder der Bewegung für einen glaubwürdigen Radsport (MPCC) bevorzugt behandeln.

Wie die Nachrichtenagentur AFP meldete, habe die AIOCC, in der sich Veranstalter von 115 Rennen zusammen gefunden haben, bei ihrem Jahrestreffen am Freitag in Paris beschlossen, dass MPCC-Mitglieder bei der Wildcard-Vergabe zu WorldTour-Wettbwerben Priorität genießen sollten.

Der MPCC gehören derzeit die WorldTour-Teams AG2R La Mondiale, FDJ, Garmin-Sharp und Lotto Belisol sowie die Zweitdivisionäre Argos-Shimano, Bretagne-Schuller, Cofidis, Europcar, IAM, NetApp und Saur Sojasun an. Letztere sind bei den Rennen der WorldTour-Serie auf Wildcards angewiesen. Der Team-Vereinigung beitreten wollen Bardiani-CSF, La Pomme Marseille und Big Mat-Auber. Auch der kasachische Astana-Rennstall hat sein Interesse geäußert.

Tour de France-Renndirektor Christian Prudhomme wurde nach vier Jahren als Präsident der AIOCC für eine zweite Amtszeit bestätigt. Seine Stellvertreter sind Eddy Buchette, Organisator der Luxemburg-Rundfahrt, und Ruben Peris, Organisator der Katalonien-Rundfahrt.

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