48. Tirreno-Adriatico: Südafrikanisches Team vor WorldTour-Debüt

MTN-Qhubeka: Ciolek für die Sprints, Pardilla für die Berge


Gerald Ciolek (MTN-Qhubeka) nach seinem Sieg auf der 2. Etappe der Drei Tage von Westflandern | Foto: ROTH

05.03.2013  |  (rsn) – Mit MTN-Qhubeka steht erstmals ein afrikanisches Team am Start eines WorldTour-Rennens. Der südafrikanische Zweitdivisionär geht bei der 48. Auflage von Tirreno-Adriatico mit einer Wildcard ins Rennen und wird vom Pulheimer Gerald Ciolek und vom Spanier Sergio Pardilla angeführt. Der Südafrikaner Jay Thomson wird erstmals sein am Wochenende errungenes nationales Meistertrikot tragen.

„Ich möchte mich bei RCS Sport bedanken, dass sie uns die Möglichkeit geben, gegen die besten Fahrer der Welt anzutreten“, kommentierte Teamchef Douglas Ryder die Einladung der Organisatoren.

Sein Team konnte die aber in den vergangenen Wochen bereits rechtfertigen. Der 26 Jahre alte Ciolek kommt mit der Empfehlung eines Etappensiegs bei den Drei Tagen von Westflandern nach Italien, der drei Jahre ältere Pardilla belegte bei der Tour de Langkawi den dritten Platz der Gesamtwertung.

Sportdirektor Jens Zemke hob hervor, dass sein Team sich in den ersten Rennen der noch jungen Saison gut geschlagen habe. „Alle haben perfekt zusammengearbeitet und sind hoch motiviert in die Rennen gegangen“, erklärte der Wiesbadener. „Tirreno-Adriatico ist unser erstes Highlight. Wir wollen bei unserem ersten WorldTour-Rennen eine gute Vorstellung zeigen. In den Sprints setzen wir auf Gerald Ciolek und in den Bergen wird Sergio Pardilla unser Kapitän sein“, kündigte Zemke an.

Im achtköpfigen Aufgebot stehen auch der frühere Deutsche Meister Martin Reimer und der Kölner Andreas Stauff, der für Ciolek die Sprintvorbereitung besorgen wird. Der Litauer Ignatas Konovalovas kann sich im abschließenden Einzelzeitfahren Chancen ausrechnen. An Italien hat der vierfache Zeitfahrmeister seines Landes gute Erinnerungen: Beim Giro d’Italia 2009 gewann Konovalovas das abschließende Zeitfahren von Rom und feierte den bisher größten Erfolg seiner Karriere.

Das MTN-Qhubeka-Aufgebot: Gerald Ciolek, Ignatas Konovalovas, Andreas Stauff, Martin Reimer, Jay Thomson, Kristian Sbaragli, Jaco Venter, Sergio Pardilla

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