Giro: Wintereinbruch sorgt für Streckenverkürzung

Galibier-Etappe soll am Pantani-Denkmal enden

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Col du Galibier | Foto: Felix Mattis

19.05.2013  |  (rsn) – Auch die 15. Etappe des Giro muss wegen des wintereinbruchs in den Alpen abgeändert werden. Allerdings planen die Organisatoren nach jetzigem Stand lediglich, die letzten vier Kilometer des Schlussanstiegs hinauf zum Col du Galibier (2.642 Meter) aus dem Programm zu nehmen und den Frankreich-Abstecher der Italien-Rundfahrt am Marco-Pantani-Denkmal 4,25 Kilimeter unterhalb der geplanten Zielankunft enden zu lassen. Das wäre immer noch auf einer Höhe von 2.295 Metern.

Wie es in einer offiziellen Mitteilung von RCS hieß, sei diese Entscheidung in Absprache mit den französischen Behörden getroffen worden. Demnach wird die Etappe wie geplant in Cesana Torinese beginnen und auch über den Col du Mont Cenis nach 58 Kilometer führen, da es keine Alternativ-Route nach Frankreich gebe. Das Rennen soll um 13 Uhr gestartet werden, also eine halbe Stunde später als vorgesehen.

Allerdings scheint das letzte Wort in Sachen Streckenplanung noch nicht gesprochen. RCS kündigte an, die Wetterentwicklung abwarten zu wollen und notfalls weitegehende Änderungen vorzunehmen, um die Sicherheit der Fahrer und der Giro-Karawane zu gewährleisten.

Ob die Fahrer den Galibier tatsächlich in Angriff werden nehmen, können Sie ab 15.30 Uhr im LIVE Ticker verfolgen.

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