Happy End nach Ausstieg von Cult Energy

Team Stölting Service Group startet 2016 mit ProConti-Lizenz

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Fabian Wegmann und Linus Gerdemann waren beide für die Cult Energy-Stölting Group vorgesehen. | Foto: radsport-news.com

16.12.2015  |  (rsn) – Die deutschen Radsportfans können sich freuen: Im kommenden Jahr wird neben Bora-Argon 18 ein weiterer Zweitdivisionär aus Deutschland im Peloton vertreten sein. Nach dem überraschenden Ausstieg des dänischen Partners Cult Energy wird die Stölting Group die Rolle des alleinigen Sponsors übernehmen und 2016 das Team Stölting Service Group mit einer Professional Continental-Lizenz an den Start schicken.

Wie das Management des in Gelsenkirchen beheimateten Rennstalls am Mittwochvormittag meldete, werden zum Aufgebot nicht nur die deutschen Top-Fahrer wie Linus Gerdemann, Fabian Wegmann, Gerald Ciolek und Lennard Kämna gehören, sondern auch die Dänen Rasmus Guldhammer, Alexander Kamp und Mads Pedersen. Nach Informationen von radsport-news.com werden alle 17 Fahrer in das neue Team übernommen. Die Lizenz war bisher schon im Besitz der Betreibergesellschaft Stölting Ruhr-Profi Radteam GmbH.

“Wir hatten in den letzten Tagen sehr viel Zeit und Arbeit aufgewendet, um die Zukunft des Teams Stölting 2016 zu sichern“, sagte Stölting-Geschäftsführer Hans Mosbacher und kritisierte nochmals in deutlichen Worten den überraschenden Rückzug von Cult Energy: “Wir dachten mit ‚Cult‘ einen seriösen Sponsor und Partner gefunden zu haben, mit dem wir zusammen in die nächsten Jahre gehen wollten. Umso mehr freut es mich, dass es uns trotz des Ausfalls von ‚Cult‘ in kürzester Zeit gelungen ist, den Etat für die nächste Saison sicherzustellen.“ Das Vorgehen des ehemaligen Partners bezeichnete Mosbacher als “widerrechtliche Kündigung“, die juristische Folgen haben würde.

Kapitän Gerdemann lobte die “Solidarität des gesamten Teams, Betreiber und Sponsoren 2016 im Umgang mit der aktuell außergewöhnlichen Situation“ und zeigte sich mit Blick auf die Saison 2016 von der Qualität seines Teams überzeugt. In den vergangenen Tagen habe man „eine teambildende Maßnahme erfolgreich absolviert, die kein Survivalcamp der Welt bieten kann.“

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