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"Wir werden noch weiter um den Fortbestand des Teams kämpfen."
(Hans-Michael Holzcer, der noch keinen neuen Sponsor für sein Team gefunden hat)
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25.05.2001 -
Rieti (dpa) - Der Lehrling hat den Meister wieder herausgefordert, diesmal aber nicht entzaubert. Trotz eines fulminanten Spurts musste sich Danilo Hondo auf der sechsten Etappe des Giro d`Italia Lokalmatador Mario Cipollini geschlagen geben. Der Cottbuser verpasste nach einer Bummelfahrt über 150 km von Nettuvo nach Rieti nur knapp seinen dritten Teilerfolg bei der 84. Italien-Rundfahrt.
Sprinterstar Cipollini, der am Himmelfahrtstag noch knapp den Sieg verpasst hatte, feierte dagegen bereits seinen insgesamt 31. Tageserfolg beim Giro. Hondo bewies aber erneut, dass er beim Team Telekom neben Erik Zabel zum zweiten Klassesprinter herangereift ist. Der Cottbuser trägt damit auch auf der siebten Etappe das violette Trikot des Punktbesten. Am Samstag steht mit dem 239 km langen Tagesabschnitt von Rieti nach Montevarchi das längste Teilstück auf dem Programm. Im Rosa Trikot des Gesamtführenden fährt weiterhin der Italiener Dario Frigo.
Das eigentlich kurze Rennen glich einem Bummelstreik der erbosten Fahrer. Das Tempo wurde bereits nach 30 km schlagartig langsamer. Zuvor war der Spanier Jesus Maria Manzano nach der Kollision mit einem möglicherweise leichtsinnig gesteuerten Begleit-Motorroller der Organisatoren gestürzt. Manzano musste das Rennen aufgeben und wurde vorsichtshalber zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. In den vergangenen Tagen hatte es bereits Kritik über enge Zielgeraden, parkende Autos an der Strecke und andere Sicherheitsmängel gegeben. Auch Cipollini hatte sich beschwert. Manzanos Sturz gab offenbar den letzten Ausschlag zum Protest.
Bei einem lange Zeit gefahrenen Tempo von nur 30 km/h blieb das Feld weit hinter der Marschtabelle zurück und wies im Ziel eine Verspätung von 45 Minuten auf. Erst 50 km vor Schluss wurden die ersten Angriffe gestartet. Auch Jan Ullrich zeigte sich bei wechselndem Wetter an der Spitze. «Es geht Jan jetzt besser. Um ihn mache ich mir in diesem Moment keine Sorgen», sagte Telekom-Teamchef Rudy Pevenage.
Die Organisatoren verzichteten letztlich auf die zwischenzeitlich erwogene Verkürzung der Strecke und gaben den abgetrockneten Rundkurs im Zielort Rieti wie geplant zur dreimaligen Durchfahrt frei. Dort gab es in einer Kurve einen weiteren Sturz, der augenscheinlich jedoch ohne Folgen für die beteiligten Fahrer blieb. Hondo fuhr im fulminanten Finish zwar taktisch klug, konnte Cipollini dann aber nicht mehr folgen.
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