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So oder so war es ein großartiger Vorgeschmack auf die Flandern-Rundfahrt am Sonntag. Da sind wir freilich wieder mit dabei. Bis dahin, frohe Ostern.
Für Ganna ist er nicht nur der erste Klassiker, den er gewinnt. Es ist sein erstes Eintagesrennen. Und für van Aert ist es zum zweiten Mal in Folge Rang zwei bei Dwars door Vlaanderen. Im vergangenen Jahr war da das Visma-Debakel, als Neilson Powless für EF Education - EasyPost drei Gelbe versägt hatte. Dieses Mal hat van Aert gekämpft wie ein Löwe, wollte Geschehenes unbedingt vergessen machen. Mit seiner Leistung hat er das auf jeden Fall geschafft, vom Ergebnis nicht.
Nur wenige Meter dahinter sprintet das Feld, Waerenskjold sprintet dabei vor Biniam Girmay (NSN) auf Rang drei.
Das ist doch nicht zu fassen! Van Aert geht als Führender um die Kurve. Aber dann saugt sich Ganna ran. Immer und immer näher. Und dann sprintet er, ist auf gleicher Höhe - und schlägt van Aert 50 Meter vor dem Ziel!
1000 Meter noch. Es ist noch nicht entschieden.
Noch drei. Ganna und Vermeersch jagen jetzt hinterher. Es sind noch acht Sekunden.
Es sind noch fünf Kilometer. Und 15 Sekunden. Pedersen versucht es jetzt hinten persönlich, das Koch zu stopfen. Auch Red Bull ist dabei. Visma stört dagegen mit Laprte und Hagenes.
Van Aert stellt Larsen ab im Anstieg. Jetzt bekommt er es noch mit der Herlegemstraat zu tun. 13 Sekunden sind van Aert geblieben. Das wird wieder richtig eng.
Jetzt sind es noch zehn Kilometer. Und jetzt geht es zum zweiten Mal den Nokereberg hoch. Vorsprung: 22 Sekunden.
Die ersten Verfolger sind jetzt von der Gruppe gestellt, die hat nun noch 30 Sekunden Rückstand auf van Aert und Larsen. Aber hinten scheint jetzt doch langsam Zusammenarbeit reinzukommen.
Es geht das erste Mal über den Nokereberg. Gregoire fällt dort zurück. Vorne also nur noch zwei Mann. Und hinten sind es gleich vier, denn der Franzose wird von den Verfolgern gestellt. Die holen aber einfach nicht auf, auch nicht mit Vermeersch.
Die Abstände bleiben konstant. Es sind 45 Sekunden für das Spitzentrio auf das Feld, in dem sich Soudal jetzt ein wenig mehr engagiert. Das Verfolgerduo hängt weiter in der Mitte, bekommt jetzt aber Unterstützung von Florian Vermeersch.
30 Kilometer vor dem Ziel hat die große Gruppe 40 Sekunden Rückstand. Und für den Großteil des Restes ist es flach. Es geht nur noch zwei Mal über den Nokereberg. Dazu kommt noch ein bisschen Pflaster.
Hinter dem Spitzentrio hängen jetzt Magnus Sheffield (Ineos Grenadiers) und Tim van Dijke für Red Bull. Die hängen beide etwas in der Luft. Und in der großen Gruppe dahinter mit vielleicht 50 Fahrern fehlt jetzt die Einheit.
Am Eikenberg versucht es jetzt wieder van Aert. Hinten fällt sein Teamkollege Brennan zurück. Van Aert aber knallt das Pflaster hoch und ist ruck-zuck am verbliebenen Spitzenduo Gregoire/Larsen.
Es ist eine halbe Minuten für das Spitzentrio. Dahinter versucht sich jetzt Per Strand Hagenes (Visma - Lease a Bike) mit einer Solo-Verfolgung. Aber das Unterfangen bricht er auch schnell wieder ab.
Ein Trio um Romain Gregoire (Groupama - FDJ), Niklas Larsen (Unibet - Rose) und Thomas Garchignard (TotalEnergies) hat jetzt ein paar Sekunden Vorsprung, ehe es wieder in die Mariaborestraat geht. 50 Kilometer sind es noch bis ins Ziel.
Die Gruppe wird vor dem Knokteberg gestellt, berghoch passiert nichts.
Alpecin und Red Bull machen jetzt die Nachführarbeit. Red Bull heute noch ohne Remco Evenepoel, am Sonntag dann aber dabei:Evenepoel ist bereit für sein Ronde-Debüt | radsport-news.com
Von hinten fahren jetzt weitere kleine Gruppen nach vorne, auch die Teams Ineos, Astana, Unibet - Rose und Lidl - Trek fahren dazu. Aber die ziehen von hinten die Hauptgruppe auch wieder ran.
So lange dauert es doch nicht. Aber es sind jetzt weniger prominente Namen, die sich versuchen. Sandy Dujardin (TotalEnergies), Max Walker (EF Education - EasyPost), aber auch Jasha Sütterlin (Jayco - AlUla). Aber die Lücke ist wieder nur gering.
Es kehrt gerade ein wenig Ruhe ein. Bis zum nächsten Anstieg, dem Knotkteberg, sind es jetzt etwa zehn Kilometer. Spätestens dort wird wieder Action sein.
Jetzt versucht es Nils Politt (UAE - Emirates - XRG). Aber auch er kommt nicht weit. Zuvor war es sein Teamkollege Antonio Morgado.
Aber auch vorne ist die Einigkeit kurz vor dem zweiten Mal Berg Ten Houte dahin und die Verfolger wieder ran. Die sind auch schon lange kein großes Hauptfeld mehr.
16 Fahrer sind dabei. Pedersen und Vermeersch sind wieder dabei, van Aert. Dazu Matej Mohoric (Bahrain Victorious), Tim van Dijke für Red Bull. Hinten ist noch nicht klar, wer das Tempo machen soll.
Danach geht es direkt in die nächste Helling, die Onderbossenaarstraat. Mit einer Tempoverschärfung reißt Wout van Aert dort das Feld auf. Und da sind wieder einige große Namen mit dabei.
Es geht jetzt in die Mariaborrestraat, den längsten Pflasterabschnitt des Tages. Da kommen aber alle gut durch. Eine Attacke gibt es nicht.
Und da ist dann auch der Zusammenschluss. Aber die Gruppe vorne war auch zu gut.
Allerdings ist der Vorsprung klein. Es war mal eine halbe Minute, jetzt ist es nur noch eine Handvoll Sekunden. Vor allem Ineos Grenadiers ballert da hinten in Person von Filippo Ganna, denn sein Team hat niemanden vorne.
Nachdem bis in die ersten Hellingen hinein keine Gruppe gehen konnte und das Feld überwiegend zusammen unterwegs war, konnte sich erst nach der ersten Überfahrt des Berg Ten Houte eine Gruppe absetzen. Und die hatte es in sich: 18 Mann, darunter Matthew Brennan und Christophe Laporte (Visma – Lease a Bike), Paul Magnier (Soudal – Quick-Step), Mads Pedersen und Mathias Vacek (beide Lidl – Trek), Florian Vermeersch (UAE – Emirates – XRG), Tobias Lund Andresen (Decathlon - CMA CGM), Mick van Dijke (Red Bull – Bora – hansgrohe), Sören Waerenskjold und Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility).
Highspeed in Flandern! Zwei Rennstunden sind absolviert, der Schnitt liegt bei mehr als 48 km/h. So kann man Einsteigen bei Dwars door Vlaanderen. Los geht`s.
Herzlich willkommen zur 80. Austragung von Dwars door Vlaanderen!
Wir sind hier heute ab 14:05 im Liveticker beim belgischen Klassiker dabei, der die Profis quer durch Flandern und über Kopfsteinpflaster und steile Anstiege führt. Es stehen knapp 185 Kilometer von Roeselare nach Waregem auf dem Programm. Zu den Favoriten und größten Namen im Feld zählen heute Wout van Aert, Mads Pedersen, Jonathan Milan und Jasper Philipsen.