Von 194 auf 134 Kilometer

Schnee in den Pyrenäen: 4. Etappe der Katalonien-Rundfahrt verkürzt

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Verschneite Teamfahrzeuge am Morgen vor der 4. Etappe der Katalonien-Rundfahrt | Foto: twitter.com/cyclingnews

23.03.2017  |  (rsn) - Wegen Schneefall in den Pyrenäen ist die heutige 4. Etappe der 97. Katalonien-Rundfahrt um rund 60 Kilometer verkürzt worden. Das Rennen ist  nicht wie geplant Llívia in 1.177 Metern Höhe gestartet worden, sondern wird um 14 Uhr in dem Ort Montferrer freigegeben werden. Hier sollte das Feld laut Marschtabelle am Ende einer mehr als 50 Kilometer langen Abfahrt ankommen. Als Ziel bleibt unverändert Igualada (345 Meter), die Distanz der Etappe beträgt nur noch 134 statt 194 Kilometer.

In der Nacht hatte es in den Pyrenäen zu schneien begonnen, im ursprünglichen Startort waren am Morgen lediglich drei Grad gemessen worden. Wegen der widrigen und gefährlichen Umstände entschloss sich die Rennjury, das Schlechtwetterprotokoll (Extreme Weather Protocol) des Radsportweltverbandes UCI anzuwenden. Wie UCI-Kommissär Ernesto Maggiori vor Ort cyclingnews.com mitteilte, sei die Entscheidung dazu bei einem Treffen mit den Vertretern der Fahrer, der Organisatoren sowie der Polizei gefallen.

Der Gesamtführende Tejay van Garderen (BMC) begrüßte gegenüber cyclingnews.com den Beschluss: "Es schneit und es wäre nicht schön gewesen, unter diesen Umständen 50 Kilometer bergab fahren zu müssen. Ich war darauf vorbereitet, aber ich bin froh, dass wir das nicht machen müssen.“

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