Österreicherin an Brennauers Sieg beteiligt

Ritter: “Verdient hätte die Thüringen-Tour den höchsten Status allemal“

Von Peter Maurer

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Martina Ritter (Wiggle-High5) | Foto: Cor Vos

07.06.2018  |  (rsn) - Sieben Etappen lang saß die 35-jährige Martina Ritter bei der Internationalen Lotto Thüringen Ladies Tour im Sattel. Die erfahrene Österreicherin gehörte dem Kader der britischen Wiggle-High5-Mannschaft an, welche die Titelverteidigung mit der Deutschen Lisa Brennauer bei der topbesetzten Frauenrundfahrt auf der Agenda hatte. "Es hätte gar nicht besser laufen können. Mit einer perfekten Teamarbeit haben wir durch Lisa Brennauer den Gesamtsieg holen können", berichtete Ritter gegenüber radsport-news.at.

Gemeinsam mit Annina Jenal (Maxx-Sloar LINDIG) stellte sie das österreichische Aufgebot bei der Tour durch Thüringen dar. Die britische Mannschaft bäumte sich gegen die ständigen Angriffe der niederländischen Sunweb-Mannschaft auf und am Ende gewann Brennauer die Rundfahrt zum zweiten Mal in ihrer Karriere. Beim abschließenden Einzelzeitfahren belegte Ritter den zehnten Platz.

Das Rennen in Deutschland zählt seit Jahren zu den absoluten Highlights im Kalender der Frauen, wurde bereits zum 31. Mal ausgetragen. "Wir haben nur wenige Rundfahrten im Jahreskalender, die länger als vier, fünf Tage dauern. Deshalb kommt Thüringen gleich nach dem Giro Donne, auch wenn man die Schwierigkeit und Streckenlänge berücksichtigt", erklärte Ritter, die auch den hohen Imagegrad der Veranstaltung bei den Fahrerinnen hervorhob: "Die Thüringen Rundfahrt hat einen hohen Stellenwert bei uns Fahrerinnen, auch wenn sie in diesem Jahr nicht den World Tour Status bekommen hat. Verdient hätte die Rundfahrt es allemal."

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