RSN Rangliste, Platz 81: Laurin Winter

Eine Krankheit und ein Sturz sorgten für ernüchternde Saison

Von Christoph Adamietz

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Hatte 2018 nur wenig Grund zur Freude: Laurin Winter (Team Differdange) | Foto: Uli Hugger

09.11.2018  |  (rsn) – Von seinem Wechsel zum Team Differdange hatte sich Laurin Winter eine Initialzündung erhofft. Doch nach dem ersten Jahr in Luxemburg fällt die Bilanz in Folge von Krankheiten und schlimmen Sturzverletzungen alles andere als positiv aus. “Meine Saison war ernüchternd“, erklärte Winter gegenüber radsport-news.com.

Dabei ließen sich die ersten Monate noch gut an. “Ich bin gut durch den Winter gekommen und pünktlich zu den ersten belgischen und französischen Eintagesrennen hatte ich so viel Druck auf dem Pedal wie noch nie“, sagte der Stuttgarter. Dann allerdings erkrankte Winter kurz vor seinem ersten Saisonhöhepunkt, dem Lüttich-Bastogne-Lüttich der U23, an einer Gürtelrose. “Das machte mir den ganzen guten Aufbau zunichte“, so der 22-Jährige, der zwei Monate brauchte, um wieder “halbwegs in Schuss zu kommen.“

Die Krankheit verhinderte auch einen erfolgreichen Auftritt im U23-Zeitfahren der Deutschen Straßenmeisterschaften: In Einhausen reichte es im Kampf gegen die Uhr nur zu Rang 22. Der Aufwärtstrend setzte erst zur zweiten Saisonhälfte ein, als Winter mit einer ordentlichen Portugal-Rundfahrt (2.1) und mit Rang sieben beim Paarzeitfahrwettbwerb Duo Normand (1.1) - gemeinsam mit seinem luxemburgischen Teamkollegen Raphael Kockelmann - zu überzeugen wusste.

Doch die Hoffnungen auf ein erfolgreiches Saisonfinale zerstoben wieder, als Winter nach einem Sturz seinen Start beim Chrono des Nations (1.1) absagen musste. Dabei zog er sich schwere Verletzungen an Lunge, Leber und Niere zu. Zudem musste Winter die Milz entfernt worden.

Trotz des “bescheidenen Jahres“, wusste der Allrounder auch Positives zu berichten. “Ich habe viele, für mich gute, neue Rennen kennen gelernt und bin motiviert, mich dort nächstes Jahr zu beweisen“, sagte Winter, der auch 2019 für das Team Differdange fahren wird. Vor allem bei den Eintagesrennen in Frankreich und Belgien und auch im Einzelzeitfahren peilt der Deutsche dann gute Ergebnisse an.

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