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22.08.2004 - Athen (dpa) - Der deutsche Bahnvierer ist mit der viertschnellsten Qualifikations-Zeit ins Olympia-Rennen gestartet. Robert Bartko (Potsdam), Guido Fulst, Christian Lademann (beide Berlin) und Leif Lampater (Schwaikheim) fuhren 4:05,823 Minuten und damit fast zwei Sekunden schneller als bei der WM im Mai in Melbourne.
In der ersten Runde trifft der neu formierte Vierer auf die Niederlande. Bestzeit mit 4:00,613 fuhr der Gold-Favorit und Weltmeister Australien vor Großbritannien (4:03,985).
Bei der WM 2003 in Stuttgart hatte es einen Eklat gegeben, als der Verband die Mannschaft zurückzog, nachdem Jens Lehmann (Leipzig) und Daniel Becke (Erfurt) die Weiterfahrt aus Protest gegen Bartko und Fulst boykottiert hatten. Die Vier hatten in Sydney Gold in einer unwiderstehlichen Weltrekord-Fahrt geholt. Straßenprofi Becke war vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) zwar noch halbherzig für Athen nominiert worden, das NOK strich ihn aber aus dem Kader.
Der Erfurter René Wolff, Goldmedaillen-Gewinner im Team-Sprint, fuhr im Athener Velodrom in der Sprint-Qualifikation über 200 Meter in 10,230 Sekunden die drittbeste Zeit. Schnellster war der Australier Ryan Bayley aus Australien (10,177). Die schlechteste Zeit von allen 19 Startern fuhr der Schweriner Zeitfahr-Spezialist Stefan Nimke (11,338), der trotzdem die erste Runde erreichte, weil der Japaner Nagatsuka zurückzog. In der Qualifikation wurden nur die Paarungen ermittelt. Wolff fährt gegen den Slowaken Jaroslaw Jerabek.
Sprinterin Karin Meinke (Cottbus) trifft im Achtelfinale auf auf die Weißrussin Natalja Tsylinskaja. Die einzige vom Verband aufgebotene Bahn-Fahrerin in Athen fuhr in der Qualifikation in 11,655 die elftbeste Zeit. Am schnellsten war die Vize-Weltmeisterin Anna Meares (Australien) in 11,291 Sekunden.
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