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"Ich habe mich verpflichtet, für den Besten zu fahren. "
(Lance Armstrong zu seinem Start bei der Tour de France 2009)
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07.05.2006 - (sid/Ra) - Wie erwartet ist T-Mobile-Kapitän Jan Ullrich auf der ersten Etappe des 89. Giro d'Italia der Radprofis nur hinterher gefahren. Für die Überraschung des Tages sorgte hingegen Stefan Schumacher vom Team Gerolstein, der nach 8:03 Minuten im Einzelzeitfahren über 6,2 Kilometer als Vierter ins Ziel kam.
Nach seiner klasse Leistung auf einer anspruchsvollen Strecke, mit einer schwierigen Steigung auf 183m, zeigte sich der Nürtinger zufrieden und optimistisch. "Am Berg habe ich Zeit gut gemacht. Ich hatte nicht mit einem Resultat unter den ersten Zehn gerechnet. Ich habe mir vorgenommen, eine Etappe zu gewinnen. Vielleicht gelingt mir das schon in den nächsten Tagen. Das Gelände in den Ardennen liegt mir", sagte der 24-Jährige, der 2006 seine bislang beste Saison absolviert.
Schumacher macht auf sich aufmerksam
Im April hatte er die Sarthe-Rundfahrt über vier Tage gewonnen und seinem Team einen weiteren Saisonerfolg beschert. Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer sagt über seinen Schützling: "Stefan hat schon die gesamte Saison angedeutet, dass er sich stark verbessert hat."
Schumachers italienischer Teamkollege Davide Rebellin belegte Platz neun (0:18), der Berliner Jens Voigt (CSC) wurde mit 25 Sekunden Rückstand auf den Sieger 14.. Olaf Pollack (Kolkwitz/0:33) landete auf Rang 28, hatte sich aber einiges vorgenommen. "Wie vor zwei Jahren möchte ich mit Etappensiegen am Anfang ins Rosa Trikot des Führenden fahren", so derT-Mobile-Fahrer.
Savoldelli: "Das war sehr gefährlich"
Sieger Paolo Savoldelli, der in der Schlusskurve vor der langen Zielgeraden noch einmal wackelte, war froh, dass er heil ins Ziel kam. "Das war sehr gefährlich. Ich hatte hohes Tempo, konnte die Kontrolle aber noch behalten", sagte der Mann aus Bergamo, bevor er am Sonntag seines 33. Geburtstag in rosa feiern darf.
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