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"Ich habe mich verpflichtet, für den Besten zu fahren. "
(Lance Armstrong zu seinem Start bei der Tour de France 2009)
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19.05.2006 - Gegen den vermutlich schärfsten Tour-Rivalen zwar verloren, aber dem Giro-Sieg ein gutes Stück nähergekommen: Ivan Basso konnte nach dem gestrigen Einzelzeitfahren zwar zufrieden sein, die herausragende Vorstellung von Jan Ullrich dürfte ihm im Hinblick auf die Tour de France Kopfzerbrechen bereiten.
Bis zur „Großen Schleife“ sind es noch rund sechs Wochen und bei CSC beschäftigte man sich nach den 50 Kilometern von Pontedera mehr mit den Auswirkungen des Zeitfahrens auf die Giro-Gesamtwertung als mit Spekulationen für den Juli.
„Ivan ist das beste Zeitfahren seines Lebens gefahren“, resümierte CSC-Chef Bjarne Riis überschwänglich. „Er war wirklich brillant und ich bin stolz auf das, was er in dieser Disziplin geleistet hat.“ Für Ullrichs Leistung hatte der Toursieger von 1996 zwar lobende Worte übrig, verwies aber auf die Windverhältnisse, die den T-Mobile-Kapitän begünstigt hätten.
„Ullrich ist in einer anderen Liga gefahren und verdient für seine Leistung großen Respekt“, so Riis über seinen ehemaligen Teamkollegen. „Aber er ist früher gestartet und hatte Rückenwind. Ohne diesen Vorteil wäre dieser Zeitunterschied nicht zustande gekommen.“
Mehr Aufmerksamkeit widmete Riis der Tatsache, dass sein Star sämtliche Rivalen in der Gesamtwertung deklassierte. Das bedeutet, dass Basso jetzt alle Chancen hat, den Giro zu gewinnen, es sei denn, er erlebt einen Einbruch wie im vergangenen Jahr.
„Wir haben allen Grund mit unseren heutigen Resultaten zufrieden zu sein“, so Riis. „Wir haben den Vorsprung zu unseren Rivalen vergrößert und gehen mit einem soliden Vorsprung in die entscheidende Phase des Giro.“
Ähnlich äußerte sich Basso selber. „Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden“, sagte der Mann in Rosa nach dem Rennen. „Es war eine entscheidende Etappe für uns, und wenn Bjarne sagt, dass er zufrieden war, bedeutet mir das eine ganze Menge. Wichtig war für mich, soviel Zeit wie möglich gegen meine schärfsten Rivalen gutzumachen, denn die werden mich auf den letzten Etappen sicherlich attackieren. So betrachtet war es ein perfekter Tag für uns.“
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